Matthias Ulrich: „Bundesweiter Investorenwettbewerb muss her“
  Die CDU-Fraktion will mehr Tempo in
  die Neubebauung der alten WIHOGA im
  Rombergpark bringen. Der wirtschafts-
  politische Sprecher der Ratsfraktion
  Matthias Ulrich fordert deshalb, einen
  bundesweiten Investorenwettbewerb
  für das Gelände der ehemaligen Hotelfach-
                schule auszuschreiben.



Seit Jahren würde feststehen, dass die WIHOGA in Dortmund einen Neubau errichten wollte. Die Wirtschaftsförderung hatte sich zwar um die Vermarktung des ehemaligen Standortes inklusive des Hotels gekümmert, jedoch einseitig nur auf die LEG gesetzt, so Ulrich.


 


„Die Wirtschaftsförderung hat es versäumt, auch andere potenzielle Investoren aus der Dortmunder Gesundheitswirtschaft anzusprechen“, so Matthias Ulrich. Er verweist dabei beispielsweise auf den Geschäftsführer von Orthomed aus Dortmund, der sich kritisch darüber geäußert hatte, nicht angesprochen worden zu sein.


 


Ulrich weiter: „Hier wird eine exponierte Immobilie nicht optimal genutzt, die Attraktivität des Rombergparks wird reduziert, Vandalismus hat um sich gegriffen. Die Aussage des obersten Wirtschaftsförderers Udo Mager, das Objekt Ende 2007 abzureißen und im nächsten Jahr einen Biergarten zu eröffnen, zeigt, dass es an Visionen und Ideen für den Standort fehlt!“


 


Die CDU-Fraktion schlägt nunmehr vor, die örtlichen Betreiber von Gesundheitseinrichtungen vermehrt anzusprechen, ob Interesse an einer Investition und einem Betrieb besteht. „Denkbar wären z.B. eine ambulante REHA oder ambulantes Operieren“, so Ulrich.


 


Außerdem fordert die CDU-Fraktion, einen bundesweiten Architekten- und Investorenwettbewerb für den Standort ausloben, um know-how und Kapital nach Dortmund zu holen. Ulrich kann sich z.B. vorstellen, dass das Projekt bei der Immobilienmesse ExpoReal in München präsentiert wird.


 

„Spätestens als die Entscheidung gefallen ist, dass die WIHOGA auf der anderen Straßenseite einen Neubau errichtet, hätte eine Vermarktungsoffensive beginnen müssen“, so Ulrich.


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