Rosemarie Liedschulte: „Ergebnis für Dortmund mehr als ernüchternd“


 


 Die Ergebnisse Familienatlas
 2007 liegen vor – für Dortmund mehr
 als ein enttäuschendes Ergebnis, hat
 die Stadt doch für die Bereiche
 „Freizeitangebote für Kinder und
 Jugendliche“, „Vereinbarkeit von
 Familie und Beruf“ und „Bildung und
Ausbildung“ lediglich Plätze im letzten Viertel
belegt.




Rosemarie Liedschulte, Sprecherin der CDU-Fraktion im Kinder- und Jugendausschuss:


„Das Ergebnis ist für Dortmund mehr als ernüchternd. Nun können wir schwarz auf weiß nachlesen, dass die vom OB so hochgelobte Familienpolitik in Dortmund wohl vollkommen überschätzt wird. Es genügt eben nicht, in Hochglanzbroschüren davon zu schwärmen, was man alles an Nettigkeiten für Familien macht. Auch genügt es nicht damit zu protzen, wie viel Geld man in dieses oder jenes Familienprojekt steckt, wenn am Ende die Umsetzung eher mangelhaft ist. Ich frage mich, wofür haben wir ein Familien-Projekt, dass jährlich Unsummen verschlingt? Und wofür haben wir in jedem Stadtbezirk ein Familienbüro, das mit zwei Mitarbeitern besetzt ist? Schaut man sich die im Januar vorgelegte Vorlage „Handlungsprogramm des Familien-Projektes“ an, stellt man sehr schnell fest, dass da viele schöne geplante Angebote aufgeführt werden, über die Umsetzung aber leider kein Wort verloren wird. Vielleicht sollte der Sinn und die Notwendigkeit des Familien-Projektes in diesem Zusammenhang einmal durchdacht werden.“  


 


Liedschulte findet es – gerade in Bezug auf die Studie – sehr bedauerlich, dass in der Vergangenheit jegliche Initiativen der CDU für eine bessere Kinder-, Jugend- und Familienstruktur von rot/grün abgelehnt wurden.


 


Dazu Rosemarie Liedschulte:


„Bereits im letzten Jahr hatte die CDU-Fraktion mehrere Initiativen gestartet, um eine „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ in dieser Stadt voran zu treiben. Unter anderem war unsere Idee, innerhalb


 


der Stadtverwaltung einen „Betriebskindergarten“ einzurichten. Leider fand dies bei rot/grün wenig Gegenliebe. Auch die von uns beantragte Erweiterung der Öffnungszeiten in Kindertageseinrichtungen wurde von rot/grün abgelehnt. Unsere Vorstellung, sog. Jugendbuden in den einzelnen Stadtbezirken einzurichten, in denen sich Gleichaltrige alternativ zu Jugendfreizeiteinrichtungen treffen können, fand im Ausschuss ebenfalls keine Mehrheit. Vielleicht können wir in dieser Stadt mal endlich damit anfangen, gute Ideen –


egal von welcher Fraktion – nicht zu boykottieren, sondern gemeinsam umzusetzen. Dann klappt’s vielleicht auch nächstes Jahr mit dem Familienatlas.“


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