Krause: „CDU will keine legalen Flächen für Graffitis!“

  Die Verwaltung der Stadt Dortmund soll
  auf eine Anfrage von rot/grün prüfen, ob
  es in Dortmund möglich ist, an öffentlichen
  Gebäuden und Plätzen legale Graffitis im
  Rahmen eines Wettbewerbes zu sprühen.
 
Für die CDU ist es kontraproduktiv, den
  illegalen „Graffiti-Sprühern“ durch das
Bereitstellen von öffentlichen Flächen einen weiteren Aktionsraum zu geben, um Gebäude und Flächen zu besprühen.



Christiane Krause, ordnungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:


„Es kann doch nicht sein, dass die Stadt Dortmund oder private Hausbesitzer und Institutionen wie die Dortmunder Stadtwerke oder die Deutsche Bahn pro Jahr ein Vermögen ausgeben müssen, um Graffiti-Schmierereinen zu beseitigen und die Stadt Dortmund nun prüfen soll, ob nicht ein Graffiti-Wettbewerb ausgeschrieben werden kann.


Die Mehrheit der Dortmunder Bevölkerung halten Graffitis für überflüssig und sehen diese eher als Schmiererein an.
Wer mit offenen Augen durch unsere Stadt geht, kann dies nicht tun, ohne auf Graffitis zu stoßen. Da reichen oft nur einige Meter.“


 


Mit einem Fragenkatalog entgegnet die CDU der Anfrage von rot/grün, um zu erfahren, was z. B. als „Graffiti-Kunst“ bzw. wer als „Graffiti-Künstler“ zu verstehen ist. Denn wer möchte behaupten, dass drei schwarze hintereinander geschriebenen Buchstaben keine Art von Graffiti-Kunst ist.


Auch möchte die CDU wissen, wer für die Kosten eines möglichen Graffiti-Wettbewerbes aufkommt und wer gewährleisten kann, dass mögliche legale Graffitis nicht illegal wieder übersprüht werden.


 


„Wie soll ich meinen Nachbarn erklären, dass die Graffiti-Buchstaben an ihrem Haus doch Kunst seien, die sie aufgrund ihres Kunstverständnisses dann teuer entfernen lassen und die Stadt auf der anderen Seite den sog. „Graffiti-Künstlern“ nun auch noch legale Flächen zur Verfügung stellt“, so Christiane Krause abschließend.


Verantwortlich: