Rosemarie Liedschulte: „Denke, wir sind jetzt auf einem guten Weg“


 


 Der Ausschuss für Generationen,
 Familie und Integration der 
 Landesregierung NRW hat nun einen
 Änderungsantrag zum geplanten 
 KIBIZ vorgelegt, der in vielen Punkten
 deutlich macht, dass ein großer
 Nachbesserungsbedarf bestand. Rosemarie
Liedschulte, Sprecherin der CDU-Fraktion im
Kinder- und Jugendausschuss, zeigte sich
nach einem Gespräch am gestrigen Mittwoch
in Düsseldorf bei der CDU-Landtagsfraktion
sehr zufrieden mit den Änderungen zum
KIBIZ.



„Mit dem Kinderbildungsgesetz macht Nordrhein-Westfalen einen bedeutenden Schritt in Richtung auf ein kinder- und familienfreundlicheres Land“, sieht Liedschulte das neue Gesetz. „Kindern und Eltern wird in Zukunft ein Angebot zur Verfügung stehen, welches auf ihre jeweiligen Bedürfnisse und ihre soziale Situation eingeht und dem örtlichen Bedarf entspricht. Ich bin froh, dass die Landesregierung die Kritikpunkte der Wohlfahrtsverbände und der Kirchen in das Gesetz eingearbeitet hat. Gerade in Sachen Planungssicherheit für Kitas hat die Landesregierung nun einen besseren Weg eingeschlagen. Der Knackpunkt  „Finanzierung“ wurde überarbeitet und zum Vorteil der Einrichtungen geändert.  Was mich besonders freut ist, dass ab 2010 auch zweijährige einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz haben sollen. Das kommt unserer Forderung sehr nahe, dass berufstätige Eltern eine stärkere Entlastung erfahren.“


 


Für Liedschulte bleibt nun noch eine Frage offen, wie die Stadt künftig die Elternbeiträge festlegen wird.


 


Dazu Liedschulte:


„Ich hoffe sehr, dass unser OB nicht die schwache Haushaltslage – und daraus resultierend fehlende Gelder für die Betreuung von Kindern – als Vorwand dafür vorschiebt, die Elternbeiträge in Dortmund anzuheben. Jedem Kind sollten die gleichen Chancen einer Betreuung – sowohl in der Zeit, als auch in der Betreuung selbst – zugute kommen. Bietet sich unserem OB doch hier die Chance zu zeigen, wie kinderfreundlich unsere Stadt wirklich ist.“


Verantwortlich: