Frank Hengstenberg: „OB backt kleine Brötchen“ 


  Als halbherzigen Versuch, das zerrüttete
  Verhältnis zwischen Oberbürgermeister
  Dr. Langemeyer und „seiner“ SPD wieder
  zu kitten, bewertet CDU-Fraktionsvor-
  sitzender Frank Hengstenberg das gestrige
  Bedauern des Oberbürgermeisters. Eine
  Entschuldigung blieb jedoch wie zu erwarten aus.



Für die CDU-Fraktion ist klar, dass der Abgesang auf Langemeyer damit eine nahtlose Fortsetzung findet. „Der Oberbürgermeister muss weiter kleine Brötchen backen, wenn er das Ende seiner Amtszeit im Jahr 2009 überhaupt noch erleben möchte“, ist sich Hengstenberg sicher.


 


Nächste Sollbruchstelle wird nach Auffassung der CDU-Fraktion die ausbleibende Förderung für ein Museum im U-Turm sein. Nach wie vor liegen Oberbürgermeister und SPD im Clinch darüber, ob der Rat dem Oberbürgermeister eine 80%ige Förderung ins Pflichtenheft geschrieben hat.


 


„Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Landesregierung auf gar keinen Fall eine 80%ige Förderung für den U-Turm geben wird. Spätestens dann ist die Demontage des Oberbürgermeisters komplett“; so Hengstenberg.


 


Die Liste der Pleiten, Pech und Pannen in der Ära Langemeyer nehme in der jüngsten Vergangenheit Züge an, die auf Dortmund kein gutes Licht werfen würde. Angefangen vom deutlich späteren Fluten des Phoenix-Sees über das Scheitern des Bahnhofsprojektes 3do, der höchstwahrscheinlich ausbleibenden Förderung des U-Turms bis zur Bargeldaffäre und den jüngsten sexuellen Belästigungen im OB-Amt würde Langemeyer von einer Verlegenheit in die nächste stolpern, so Hengstenberg abschließend.


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