Rosemarie Liedschulte: „Instrumentalisierung von Kindern eine Schande?“


 


 Das neue Kinderbildungsgesetz
 NRW ist nun verabschiedet, dennoch
 machen sowohl rot/grün und einige
 Tageseinrichtungen Stimmung
 dagegen. Für Rosemarie Liedschulte,
 Sprecherin der CDU-Fraktion im
 Kinder- und Jugendausschuss, stellt das
neue KIBIZ einen bedeutenden Schritt in
Richtung auf ein kinder- und
familienfreundlicheres Land dar.




Kindern und Eltern wird in Zukunft ein Angebot zur Verfügung stehen, welches auf ihre jeweiligen Bedürfnisse und ihre soziale Situation eingeht und dem örtlichen Bedarf entspricht“, so Liedschulte. „Ich bin froh, dass die Landesregierung die Kritikpunkte der Wohlfahrtsverbände und der Kirchen in das Gesetz eingearbeitet hat. Gerade in Sachen Planungssicherheit für Kitas hat die Landesregierung nun einen besseren Weg eingeschlagen. Der Knackpunkt  „Finanzierung“ wurde überarbeitet und zum Vorteil der Einrichtungen geändert.  Was mich besonders freut ist, dass ab 2010 auch zweijährige einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz haben sollen. Das kommt unserer Forderung sehr nahe, dass berufstätige Eltern eine stärkere Entlastung erfahren.“


 


Womit Liedschulte sich überhaupt nicht anfreunden kann, ist die Tatsache, dass Eltern ihre Kinder dafür instrumentalisieren, gegen ein Gesetz zu demonstrieren.


 


Dazu Rosemarie Liedschulte:


„Ich finde es mehr als beschämend, dass Eltern ihren Kindern eine Trillerpfeife in die Hand drücken, mit auf die Straße schleppen und dann die Kinder dazu anheizen, Stimmung gegen etwas zu machen, was das Kind selbst überhaupt noch nicht versteht. Das ist in meinen Augen eine Schande! Genauso wie die Vorgehensweise, eine Metapher wie „Gesetz zu Grabe tragen“ für den Zweck zu missbrauchen,


ist mehr als pietätlos. Nicht nur das Kinder dadurch den Respekt vor dem Vorgang „Tod“ und die damit verbundene Trauer verlieren, ist es auch gegenüber Menschen, die gerade jemanden verloren haben, mehr als geschmacklos. Aber auch von rot/grün wird die Diskussion nicht sachlich geführt, sondern mit Parolen begleitet. Hatten doch gerade sie jahrzehntelang Zeit, etwas in Sachen Kinderbetreuung zu ändern, aber die Chance nie genutzt.“


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