Knud Follert: „Wellinghofen und Kirchlinde zu teuer“
 
  Genau fünf Jahre ist es her, als die Politik
  die Fortschreibung des Betriebskonzeptes
  für die Stadtbahn in Auftrag gab. Das
  Ergebnis liegt nunmehr vor. Als Ergebnis
  ihrer Beratungen fordert die CDU-Fraktion,
  zwei seit langem diskutierte Strecken-
  verlängerungen endgültig zu den Akten zu
                   legen.
 



U49 Verlängerung Hacheney


Die Stadtbahnbauer hatten vorgeschlagen, die Verlängerung der Hacheney-Linie U49 bis zur Godekinsiedlung in Wellinghofen „weiter zu qualifizieren“. Dies will die CDU-Fraktion jedoch nicht. Neben den hohen Baukosten von insgesamt 71 Mio. Euro sprechen auch die weiterhin völlig ungeklärte städtebaulichen Situationen auf der Zeche Crone und die Durchschneidung der Kirchengemeinde „Heilig Geist“ gegen eine weitere Qualifizierung der Strecke, argumentiert der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Knud Follert. Sie solle daher nicht weiterverfolgt werden, fordern die Christdemokraten in einem Antrag zur Sitzung des Planungsausschusses.


 


U47 Huckarde Kirchlinde


Die Strecke zeichne sich nach Meinung von Follert durch ein sehr hohes Investitionsvolumen in Höhe von 101 Mio. Euro aus. Ebenso stünden die ermittelten Folgekosten in Höhe von 3.658.000 Euro pro Jahr in keinem Verhältnis zum prognostizierten Verkehrswert. Darüber hinaus behindere eine strategische Trassensicherung, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, weiterhin die Entwicklung von geplanten Wohngebieten wie zum Beispiel am Kniepacker im Jungferntal, so der CDU-Sprecher.


 


U41 Clarenberg – Overgünne


Der vergleichsweise hohe volkswirtschaftliche Nutzen (NKQ) von 1,3 der Verlängerung nach Benninghofen lasse nach Meinung der Christdemokraten außer Acht, dass für den Entfall zweier Abstellgleise an der Haltestelle Clarenberg Alternativen gefunden werden müssten, die jedoch noch keine finanziellen Berücksichtigung im Betriebskonzept gefunden hätten. „Eine Abstufung in den sog. Korb 3, der Maßnahmen auflistet, für die lediglich die Trasse planerisch gesichert werden soll, erscheint uns daher sinnvoll“, so Follert abschließend.


 


Verantwortlich: