Hengstenberg: „Gutes Zeichen für das Klinikum Dortmund“


  Die CDU-Ratsfraktion bewertet das Angebot
  des privaten Klinikbetreibers HELIOS, in
  Dortmund ein ganz neues Klinikum zu bauen,
  als grundsätzlich positiv. „Das Angebot zeigt
  endgültig, dass unsere Forderung nach einer
  Teilprivatisierung machbar und auch richtig
  ist“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Frank


                   Hengstenberg.


 



Die Christdemokraten erwarten, dass sich neben den Privatisierungsbefürwortern der FDP auch die SPD und die Grünen ernsthaft mit dem Angebot der HELIOS-Gruppe auseinandersetzen. Gelegenheit bestünde dazu in der Ratssitzung am 13.12.2007, in der der Stadtrat über einen Investitionskostenzuschuss für den Zentral-OP in Höhe von 19,25 Mio Euro zu entscheiden hat.


 


„Unsere Haltung ist klar: die Hinzuziehung von privatem Geld und Sachverstand ist der beste Weg, das Klinikum als Haus der Maximalversorgung dauerhaft zu erhalten. Die knapp 20 Mio. Euro städtisches Geld werden das Klinikum mittelfristig nicht retten können“, so Hengstenberg.


 


Die CDU-Fraktion will daher der Finanzspritze nur dann zustimmen, wenn der 100%ige Gesellschafter des Klinikums, die Stadt Dortmund, den Auftrag erhält, ernsthaft nach Kooperationspartnern Ausschau zu halten. „Die Chance ist jetzt größer als je zuvor und muss genutzt werden“, wirbt Hengstenberg für einen entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion.


 


Für die Beschäftigten der Klinikum gGmbH und die Gewerkschaften gelte es nun abzuwägen, einem von der Geschäftsführerin und Oberbürgermeister geforderten Notlagentarifvertrag zuzustimmen oder aber sich ernsthaft mit dem Angebot der HELIOS-Gruppe auseinander zu setzen.


 


Dass eine strategische Partnerschaft auch bei einem Haus der Maximalversorgung machbar ist, habe die Stadt Krefeld erst vor zwei Wochen bewiesen, so Hengstenberg. Der Rat der Stadt Krefeld hatte sich Ende November für einen Einstieg der HELIOS-Gruppe bei den städtischen Kliniken ausgesprochen.


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