CDU enttäuscht über Wirtschaftsförderung


Matthias Ulrich: „Hamm schneller als Dortmund“


  Kurz vor den Weihnachtstagen und
  dem Jahreswechsel 2008 zeigt sich die
  CDU-Fraktion enttäuscht über die Dortmund
  Wirtschaftsförderung. Der 1-Euro-Discounter
  Tedi verlässt Dortmund in Richtung Hamm,
  weil es in Dortmund unmöglich erscheint,
  einen geeigneten Standort für Tedi zu finden. Für die Stadt Dortmund bedeutet dies ein Verlust von 1000 Arbeitsplätzen, weil Hamm es in kürzester Zeit geschafft hat, eine geeignete Gewerbefläche für Tedi auszuweisen.



„Es kann doch nicht sein, dass eine Stadt wie Dortmund nicht in der Lage ist, Flächen bereit zu stellen, um Dortmunder Firmen in der Stadt zu halten. Die CDU fordert schon seit Jahren, dass Gewerbeflächen vorbehalten werden müssen, um wie im Fall Tedi schneller reagieren zu können.


Schon zu den letzten Haushaltsberatungen thematisierte die CDU diese Forderung, indem sie auf eine schnelle und konsequente Entwicklung der Flächen z. B. am Buddenacker, beim interkommunalen Gewerbegebiet Groppenbruch oder den am Hafen liegenden Bahnflächen besteht,“ so Matthias Ulrich, wirtschaftpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.


 


  Auch Dr. Helmut Eiteneyer, Mitglied des
  CDU-Kreisvorstandes, schlägt in die selbe
  Kerbe, wenn er behauptet, dass die Stadt
  Dortmund zu wenig Gewerbeflächen vorbehält,
  um Unternehmen nach Dortmund zu holen
  bzw. in Dortmund zu halten.
  Dieser Sachstand ist unbedingt zu ändern,
  da selbst der Geschäftsführer der Wirtschaftförderung Dortmund, Udo Mager, weiß, dass geeignete Gewerbeflächen in Dortmund Mangelware sind, so Dr. Eiteneyer.


 


Mattias Ulrich weiter:


„Seit Jahren wird der Politik in Dortmund erklärt, dass einige Dortmunder Flächen in Dortmund kurzfristig nicht zu vermarkten sind. Am Beispiel der Entwicklung der Westfalenhütte wird dies immer dann deutlich, wenn regelmäßig bunte Bilder vorgestellt werden, wie attraktiv diese Fläche für Unternehmen erscheint. Hier muss endlich auch mal etwas passieren. Nur mit schönen Reden und bunten Präsentationen schafft man keine Arbeitsplätze.


Die Zukunft in Dortmund können wir nur gestalten, wenn die verantwortliche Verwaltung in Dortmund endlich aufwacht und sich um die Flächenproblematik der mittelständischen Dortmunder Unternehmen kümmert.“


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