Knud Follert: „Beispiel Berghofen gibt Hoffnung“


  Als Schritt in die richtige Richtung
  bezeichnet der planungspolitische Sprecher
  der CDU-Fraktion Knud Follert die Erkenntnis,
  dass im Zuge der Umgestaltung des Ortskerns
  Berghofen ausreichend Parkplätze geschaffen
  werden müssen. „Anscheinend haben die
 Sozialdemokraten vor Ort aus den Fehlern der Vergangenheit in anderen Stadtteilen gelernt“, so Follert.


 



Die CDU hatte seit Beginn der Überlegungen zur Umgestaltung des Ortskerns Berghofen immer wieder darauf gedrängt, dass die Umbaumaßnahmen nicht dazu führen dürfen, Parkmöglichkeiten zu vernichten. Dies würde unweigerlich ein Geschäftesterben nach sich führen, so die Argumentation der Christdemokraten.

Follert nennt als negative Beispiele den Wilhelmsplatz im Ortskern von Dorstfeld, die Köln-Berliner-Straße in Aplerbeck und den Marktplatz in Huckarde. Hier hätten die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen dazu geführt, dass viele Einzelhändler aufgeben mussten, weil ihre Kunden nicht mehr direkt vor den Geschäften parken konnten, weiß Follert. Selbst die Erkenntnis vor Ort in Dorstfeld und Huckarde, dass dies ein Fehler gewesen sei, helfe nicht wirklich, weil eine Wiederöffnung der Plätze für den PKW-Verkehr bisher nur mit hohen Rückzahlungen von Fördermitteln an das Land Nordrhein-Westfalen verbunden wäre.



Insofern müssten die städtischen Verkehrsplaner in Berghofen unbedingt von ihrem Vorhaben abrücken, lediglich 37 Parkplätze errichten zu wollen. Schon jetzt würden die vorhandenen 50 Parkplätze oftmals nicht ausreichen, die Kundenverkehre aufzunehmen. Follert verspricht, dass die CDU-Fraktion im Rat die von der Anwohnerschaft geforderten 60-70 Parkplätze auf jeden Fall unterstützen wird. „Hier muss Stadtdirektor Sierau nachsitzen und seine Hausaufgaben auf jeden Fall noch besser machen“; so Planungssprecher Follert abschließend.


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