CDU ruft nach umgehenden Handlungsbedarf


 


 Fast täglich liest man von Vanda-
 lismus durch Jugendliche an Schulen oder
 anderen öffentlichen Gebäuden. Nicht nur
 die Schulen selbst sehen sich einer hilflosen
 Situation ausgesetzt, auch bei Anwohnern
 wächst die Angst vor Gewalt- und
 Vandalismusübergriffen. Die CDU-
 Fraktion sieht es als erforderlich an, dass
 seitens der Verwaltung umgehend
 Maßnahmen eingeleitet werden, die dieser
 mutwilligen Zerstörungswut Jugendlicher
 Einhalt gebietet. Auf der einen Seite
 müssen dies Sicherheitsmaßnahmen an den
 Gebäuden sein, zum anderen muss die
 Jugendarbeit intensiviert werden.




Dazu Walter Knieling, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:


„Die Politik ist ständig bemüht, die Schullandschaft in Dortmund auf einem attraktiven Niveau zu halten. Aber immer häufiger gehören Vandalismus und Gewalt an Schulen zum Alltag. Die Beschädigung und Zerstörung von privatem und gemeinschaftlichem Eigentum ist dabei oft Ausdruck von Wut, Gedankenlosigkeit und Langeweile, oft aber auch der Wunsch nach Anerkennung. Damit diese Zerstörungswut ein Ende hat, müssen unserer Meinung nach an den Schulen endlich solche Maßnahmen wie Zaun- und Videoüberwachungsanlagen angebracht werden. Auch ein Sicherheitsdienst, der an den Schulen regelmäßig vorbei fährt und nach dem Rechten schaut, sollte in Betracht gezogen werden. Ob ein solcher Bedarf an Maßnahmen vorhanden ist, sollte jede Schule für sich selbst entscheiden, da nur sie bewerten kann, ob solche Maßnahmen an der Schule notwendig sind.“


 


Rosemarie Liedschulte, Sprecherin der CDU-Fraktion im Kinder- und Jugendausschuss“, setzt mehr auf Prävention statt auf Hoffnungslosigkeit. Um Gewalt zu verhindern, müssen laut Liedschulte viel mehr präventiv wirkende Maßnahmen entwickelt werden.


 


„Solange wir immer noch nicht verstanden haben, dass es nicht darum geht, dass uns das „U weltweite Anerkennung bringt“, sondern


dass wir die Kinder und Jugendlichen anhören und ihre Probleme und Ängste aufnehmen müssen, laufen wir den Aufgaben hinterher“, so Liedschulte. „Wir können nur immer wieder unsere Forderungen nach mehr Streetworkern, längeren Öffnungszeiten in Freizeiteinrichtungen und das Aufsuchen von Jugendlichen auf der Straße äußern. Darauf zu hoffen, dass die Jugendängste und –aggressionen von Heute vielleicht morgen schon verblasst sind, ist unbedacht und leichtsinnig. Denn dass, was wir heute an Jugendproblematik haben, ist der Sockel für die Probleme, die uns in der Zukunft erwarten.“


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