Hengstenberg: „Selbstbedienungsladen entlarvt sich selbst“


  Sichtlich erstaunt zeigt sich
  CDU-Fraktionsvorsitzender Frank
  Hengstenberg über die Bewertung der
  Dortmunder Staatsanwaltschaft, die
  Unterschlagung von 100 Euro im Amt des
  Oberbürgermeisters seien eher ein
  Unglücksfall als ein Delikt.


 



Für Hengstenberg ist die Tatsache, dass der pensionierte Mitarbeiter, der 100 Euro wegen des „Papierkriegs“ nicht an die Stadtkasse zurückgegeben und stattdessen in die eigene Tasche gesteckt hat, ein weiteres Mosaiksteinchen im „Selbstbedienungsladen OB-Büro“.

“Steuergelder bleiben Steuergelder, egal ob 100 Euro oder 36000 Euro“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Es sei von daher zweitrangig, ob die Unterschrift des ehemals Beschuldigten von der Hauptverdächtigen 42jährigen ehemaligen Mitarbeiterin gefälscht worden sei. Vielmehr komme immer mehr zum Vorschein, dass der Oberbürgermeister „seinen Laden wirklich in keinster Weise im Griff“ habe, erklärt Hengstenberg.

Die CDU-Fraktion erwartet von den städtischen Rechnungsprüfern und von der Dortmunder Staatsanwaltschaft im Zuge der weiteren Ermittlungen, dass der Fokus der Untersuchungen stärker auf den Verbleib der noch ungeklärten 700.000 Euro gelenkt wird. Insbesondere auch Stadtkämmerin Christiane Uthemann müsste nach Meinung der CDU-Fraktion ein vitales Interesse daran haben, das Geld aufzufinden, sollte sich herausstellen, dass die Hauptbeschuldigte tatsächlich lediglich die zugegebenen 400.000 Euro unterschlagen hat.
 


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