Fraktionsvorsitzender Hengstenberg: „Auftakt vielversprechend“


  Als vielversprechend bewertet
  CDU-Fraktionsvorsitzender Frank
  Hengstenberg das Ergebnis eines
  gemeinsamen Gespräches mit
  Vertretern der Nachbarstädte Bochum,
  Herne und Witten.


 



Die vier CDU-Fraktionsvorsitzenden Lothar Gräfingholt (Bochum), Frank Hengstenberg (Dortmund), Markus Schlüter (Herne) und Klaus Noske (Witten) sowie der CDU-Fraktionsvorsitzende im Regionalverband Ruhr (RVR) Roland Mitschke betonen übereinstimmend, dass die vertiefte Kooperation der Unternehmen DEW21 (Dortmunder Energie und Wasser), SWB (Stadtwerke Bochum) und Gelsenwasser ein denkbarer Schritt sei, auf die Regulierungen im Strom- und Gasmarkt angemessen zu reagieren. Einig war man sich, dass im Netzgeschäft durch die Liberalisierung der Strommärkte Umsatzeinbußen in nennenswerter Größenordnung zu erwarten sind. Auch im Endkundengeschäft sei durch neue Wettbewerber ein steigender Markt- und Margendruck zu verzeichnen.

Als erstes Ergebnis der neugegründeten Arbeitsgruppe hielten die Vertreter der vier Städte fest, dass man den weiteren Entwicklungsprozess auf jeden Fall konstruktiv begleiten will. Oberste Priorität hat für die vier CDU-Fraktionen dabei der Erhalt der Arbeitsplätze sowie die Vermeidung von Ertragseinbussen und im Ergebnis auch Vorteile für die Kunden der Energieversorger der Region.

Hengstenberg ermuntert die Vorstände und Geschäftsführungen von DEW21, Stadtwerke Bochum und Gelsenwasser ausdrücklich, die Prüfung der Zusammenarbeit ergebnisoffen durchzuführen. „Denkverbote darf es dabei nicht geben“. Das Ergebnis soll den Räten der Städte zur Beratung und Beschlussfassung vorgestellt werden, so die einhellige Meinung aller Beteiligten. Abschließend wurde vereinbart, sich regelmäßig zu treffen und das Projekt UNISONO II städteübergreifend und im engen Dialog auf einen guten Weg zu bringen.


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