Neues Quartier geschaffen – Kultur als Motor der Stadtentwicklung


 


Hoch zufrieden zeigt sich die CDU-Ratsfraktion mit der nunmehr vorliegenden Zusage des Landes, Fördermittel für die Entwicklung der ehemaligen Union-Brauerei bereitzustellen.

 Hengstenberg betont, dass es seiner
 Fraktion immer darum gegangen sei, die
 Gesamtfläche zu entwickeln. Die
 gigantischen Museumspläne des
 Oberbürgermeisters waren von vornherein
 zum Scheitern verurteilt. Von daher sei es
 vor allem dem ständigen Drängen der
 Dortmunder Christdemokraten zu
 verdanken, dass das nunmehr vorliegende
 Konzept von der CDU-geführten
 Landesregierung in Düsseldorf unterstützt
 wird.
 „Das neue U-Gelände trägt die deutliche
 Handschrift der CDU“, so Hengstenberg.



Im einzelnen fasst die CDU-Fraktion das erreichte wie folgt zusammen:


 


Rheinische Straße aufgewertet


Seit Jahren „schreit“ die Rheinische Straße nach einer städtebaulichen Aufwertung. Das westliche Einfallstor in die City wird demnächst mit Städtebauförderungsmitteln umgebaut. Die CDU-Fraktion reklamiert für sich, dass erst durch die Straßenbahnfahrt entlang der Rheinischen Straße mit Städtebauminister Oliver Wittke im August 2006 beim Land Nordrhein-Westfalen die Erkenntnis gereift sei, dass hier dringender Handlungsbedarf bestehe. Heutiger Stand: Die Rheinische Straße wird mit Fördermitteln des Landes vom Westentor bis nach Dorstfeld aufgewertet.


 


Berufskolleglandschaft neu sortiert


Die Urheberschaft für die Neusortierung der Dortmunder Berufskolleglandschaft beansprucht die CDU-Fraktion allein für sich. Im März 2006 hatte Hengstenberg erstmals gefordert, die Kolleglandschaft am Standort Brügmannblock räumlich zu entzerren und eines der Kollegs sowie das Robert-Schuman-Kolleg vom Standort Sckellstraße auf das U-Gelände zu verlagern. Nach langem Zögern konnte auch die SPD-Fraktion diesem Vorschlag folgen. „Ein weiterer Erfolg der CDU-Fraktion im Zuge der Gesamtdiskussion über die U-Fläche“, freut sich Hengstenberg.


 


U-Turm kein reines Museum –  privates Engagement gefragt


Die Nutzung des U-Turmes stand nach Meinung von Hengstenberg von Anfang an zu sehr im Fokus der Betrachtung. „Für uns war es wichtiger, für das gesamte Areal eine hochwertige Lösung zu finden“; so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Wenn jetzt statt der vom Oberbürgermeister geplanten sieben Etagen für ein Museum für moderne Kunst nur noch zwei für eine Dauerausstellung sowie eine Etage für Wechselausstellungen übrig geblieben sind, so ist dies insbesondere auch dem Druck der CDU zu verdanken. Trotzdem seien Oberbürgermeister und Kulturdezernent aufgefordert, die Verdreifachung der Ausstellungsfläche auch mit Leben zu füllen. Dabei gelte es, im Kulturetat der Stadt auch entsprechende finanzielle Mittel für qualitativ erstklassige Wechselausstellungen zur Verfügung zu stellen. „Ansonsten verkommt der U-Turm zur Geisterausstellung“, so der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Manfred Sauer.
Hengstenberg betont, dass die Dortmunder CDU von Beginn an privates Engagement im U-Turm eingefordert hatte. Dies sei mit der jetzigen Planung endlich auch umgesetzt. „Wichtig ist, dass im Turm auch Arbeitplätze entstehen und Steuergelder generiert werden“, so Hengstenbergs Forderung.



Druckereiumzug verhindert – Friedensplatz 3 nicht veräußert
Weitestgehend durchsetzen konnte sich die CDU auch bei der angestrebten Nutzung des Kreativwirtschaftlichen Zentrums auf der Nordfläche. Der ursprüngliche Vorschlag der Verwaltung, die städtische Druckerei von der Kaiserstraße in das Kreativzentrum zu verlagern wurde auf Antrag der Christdemokraten im Rat einstimmig abgelehnt. „Eine Druckerei gehört in eine Lagerhalle auf der grünen Wiese, nicht jedoch in ein hochwertiges Gebäude mitten in der City“; so die Argumentation von Hengstenberg, der auch SPD und Grüne folgten. Auch der Verkauf des denkmalgeschützten Backsteingebäudes am Friedensplatz 3 konnte auf Druck der Christdemokraten verhindert werden.

Hochwertige Nachnutzung für das Ostwall-Museum sichern
Ihr besonderes Augenmerk will die CDU-Fraktion insbesondere auch auf eine hochwertige Nachnutzung des Ostwallmuseums richten. „Der mögliche Verkauf an die jüdische Gemeinde Dortmund darf dabei nur eine von mehreren Optionen sein. Was wir unbedingt verhindern müssen, ist ein jahrelanger Leerstand des Gebäudes“; so Hengstenberg.


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