Hengstenberg: „Billige Profilneurose eines leitenden Angestellten“



  “Sieraus Aussagen zum Erfolg der CDU
  beim U-Gelände sind nichts weiter als die
  billige Profilneurose eines leitenden
  Angestellten. Solche Unverschämtheiten
  eines Verwaltungsmitarbeiters gegenüber
  der Politik verbitten wir uns“, so CDU-
  Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg.


 



Der Stadtdirektor würde unter Realitätsverlust leiden, wenn er die selbst vom Oberbürgermeister Dr. Langemeyer anerkannten Verbesserungsvorschläge der CDU-Fraktion beim Gesamtprojekt „Union-Gelände“ nicht akzeptiere.


 


Hengstenberg zitiert hier gerne noch einmal den Oberbürgermeister. Dieser sagte bei der Verleihung des City-Rings vor zwei Wochen, das Projekt sei besser als vorher und würde nur Gewinner, jedoch keine Verlierer kennen.


 


Im übrigen sei es selbstverständliche Aufgabe der Stadtverwaltung, Förderanträge beim Land Nordrhein-Westfalen zu stellen. „Hier hat Sierau und seine Mannschaft nicht mehr und nicht weniger als ihre Pflicht getan“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende.


 


Gleichwohl hätte erst die viel zitierte Straßenbahnfahrt der CDU mit Städtebauminister Oliver Wittke dazu geführt, dass das Land Fördermittel für den gesamten Bereich der Rheinischen Straße zur Verfügung stellt. „Förderanträge schreiben ist das eine, Überzeugungsarbeit vor Ort zu leisten das andere“, so Hengstenberg.


 


Abschließend rückt Hengstenberg noch einmal die Position der CDU-Fraktion hinsichtlich des Umbaus des Museums am Ostwall ins rechte Licht. Es sei richtig, dass die CDU immer eine Erweiterung des Ostwallmuseums am jetzigen Standort gefordert hatte, statt den U-Turm als siebenstöckiges Museum umzubauen. Völlig aus der Luft gegriffen sei aber ständige falsche Wiederholung, die Christdemokraten hätten über 30 Mio. Euro in den Umbaus des Museums am Ostwall stecken wollen. Man habe sich immer für den moderaten Ausbauentwurf von Prof. Gerber in Höhe von 10 Mio. Euro stark gemacht, betont Hengstenberg.


 


„Von daher ist sehr wohl ein großer Erfolg der CDU-Fraktion, wenn das Museums jetzt auf zwei Etagen eingedampft wurde. Dies bedeutet zwar immer noch eine Verdoppelung der Ausstellungsfläche, die gigantischen Museumspläne des Oberbürgermeisters sind jedoch auf Betreiben der CDU-Fraktion endgültig vom Tisch“, so Hengstenberg.


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