Hengstenberg: „Keine Zerschlagung eines gesunden Unternehmens“


  CDU-Fraktionsvorsitzender Frank
  Hengstenberg spricht sich für den Erhalt
  der 560 Arbeitsplätze von RWE Systems
  am Standort Dortmund aus. „Systems macht
  am Flamingoweg einen hervorragenden Job.
  Eine Zerschlagung der Sparte Datenverarbeitung
  wäre ein Schlag ins Gesicht für den IT-Standort Dortmund“, so Hengstenberg.


 



Die CDU-Fraktion erinnert an die Verabredung aus dem Jahr 2000, als bei der Fusion von VEW und RWE vereinbart wurde, Fach- und Führungspersonal sowie wichtige Teilgesellschaften am Standort Dortmund zu belassen. Diese Vereinbarung habe nach wie vor Gültigkeit. Eine erneute Schwächung des Standortes Dortmund zugunsten von Essen, wie seinerzeit bei Hoesch geschehen, werde die CDU-Fraktion nicht mitmachen.


 


Auch wird die CDU die erneute Zerschlagung einer weiteren RWE-Tochter am Standort Dortmund, wie seinerzeit bei Harpen erfolgt, nicht akzeptieren. „Damals war der Oberbürgermeister untätig. Das lassen wir ihm jetzt nicht mehr durchgehen“; sagt Hengstenberg in Richtung Dr. Langemeyer. Schließlich seien die Stadt Dortmund und ihre kommunalen Partner ein bedeutender Anteilseigner am RWE-Konzern.


 


Hengstenberg zeigt sich dann auch überrascht über die Informationspolitik der Konzernmutter RWE AG. Er werde jetzt darauf drängen, dass der geplante Konzernumbau schnellstmöglichst in den Gremien besprochen wird.


 


„Selbstverständlich wollen wir in Richtung RWE keine Denkverbote aussprechen, den Konzern fit für die Zukunft aufzustellen. Eine reine Umstrukturierung mit dem Ziel, die Zuständigkeiten in Essen zu bündeln, lehnen wir jedoch ab“, so Hengstenberg abschließend.


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