Mobilität und Umweltschutz in Einklang bringen


  Die CDU-Kreispartei und die CDU-
  Ratsfraktion sehen sich
  bestätigt: Die Einrichtung einer
 
300 Meter langen Umweltzone
  ist ein umweltpolitischer
  Treppenwitz, der keinerlei
  Verbesserungen für die
  Anwohner der Brackeler Straße
                                  bringt.



CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg und der stellv. CDU-Kreisvorsitzende Uwe Waßmann betonen unisono, dass der insbesondere von den Dortmunder Grünen häufig kritisierte Regierungspräsident Helmut Diegel aufgrund der EU-Feinstaubrichtlinie verpflichtet war, die Umweltzone an der Brackeler Straße durchzusetzen. Insofern sei es scheinheilig, ihm die Schuld in die Schuhe zu schieben, dass die erteilten Fahrverbote keinerlei Wirkung zeigen.


 


Die Dortmunder CDU lehnt die vom Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) gewünschte sofortige Einrichtung einer ruhrgebietsweiten Umweltzone nach wie vor ab. Stattdessen wolle man die Entscheidung des Düsseldorfer Kabinetts abwarten, ob und in welchem Ausmaß flächendeckende Umweltzonen im Ruhrgebiet eingerichtet werden sollen. Die CDU fordert jedoch, dass insbesondere auch die großen Einkaufszentren  „auf der grünen Wiese“ ruhrgebietsweit gleich behandelt werden.


 


Hengstenberg und Waßmann weisen erneut darauf hin, dass nicht der Verkehr als Motor der Wirtschaft als allein Schuldiger verteufelt werden dürfe. Hauptfaktor sei nach wie vor die nicht zu beeinflussende Wetterlage sowie die Hintergrundbelastung durch z.B. Hausbrand. Gleichwohl seien die Automobilkonzerne weiterhin aufgefordert, die Technik zur Senkung des Schadstoffausstoßes weiter zu verbessern. Dies müsse sowohl für Neuwagen als auch für die Umrüstung von Altfahrzeugen gelten.

Verwundert zeigt sich die CDU auch über das hin und her der Dortmunder SPD. Diese habe zunächst auf Druck des grünen Koalitionspartner in das „Hurra“ für eine Sperrung der Brackeler Straße eingestimmt. Nunmehr würde der SPD-Fraktionsvorsitzende Prüsse von einem bürokratischem Monster sprechen, das abgeschafft gehöre.


Abschließend fordern Hengstenberg und Waßmann als wichtigste Maßnahme zur Senkung der Feinstaubbelastung in der Nordstadt den schnellstmöglichen Bau der sogenannten Nordspange über das Gelände der Westfalenhütte. „Nur dies bringt eine spürbare und nachhaltige Absenkung der verkehrsbedingten Feinstaubbelastung rund um den Borsigplatz“, so die CDU.


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