Walter Knieling: „Umzäunung der Albert-Schweitzer-Realschule ist der richtige Weg“


 


 Seit Monaten wird das Gelände der
 Albert-Schweitzer-Realschule nach
 Schulschluss von Jugendlichen aufgesucht,
 nicht selten mit Spuren des Vandalismus
 wieder verlassen. Für die CDU-Fraktion im
 Rat der Stadt Dortmund ist völlig
 unverständlich, dass die von der Schule geforderte Zaunanlage von der Bezirksvertretung Mengede
abgelehnt wurde und man stattdessen die Schule
mit ihren Problemen im Regen stehen lässt. Walter
Knieling, schulpolitischer Sprecher der CDU-
Fraktion, setzt in der nächsten Sitzung des
Schulausschusses am 20.02. das Thema auf die
Tagesordnung.



„Eine Schule sucht dringend Hilfe vor Zerstörung und Vandalismus, also warum hört man diesen Hilferuf nicht“, fragt sich Walter Knieling. „Umzäunungen von Schulgeländen waren in der Vergangenheit für viele ein rotes Tuch. Doch man muss der Realität ins Auge sehen und erkennen, dass sich die Verhaltensweisen bei den Jugendlichen stark verändert haben. Man trifft sich lieber auf öffentlichen Plätzen, als eine Freizeiteinrichtung aufzusuchen, und man zeigt dort die Stärke, die man anderorts nicht zeigen kann. Die Leidtragenden sind nur leider in diesem Fall die Schülerinnen und  Schüler und die Lehrer, deren Interessen dabei auf der Strecke bleiben.“


 


In einem Antrag will die CDU in der nächsten Sitzung des Schulausschusses fordern, dass die Verwaltung umgehend Gespräche mit der Schulleitung aufnimmt und Lösungsmöglichkeiten erörtert werden. Neben der Möglichkeit einer Umzäunung des Geländes soll auch der regelmäßige Einsatz von Ordnungspartnerschaften in Betracht gezogen werden.


 


Walter Knieling abschließend:


„Dass eine Umzäunung von Schulen in unserer Stadt möglich ist, zeigen die Beispiele der Kautzky-Grundschule in Scharnhorst und der


 


Theodor-Heuss-Realschule in Eving. Um jetzt in Nette eine Spirale der Gewalt- und Zerstörungsentwicklung aufzuhalten, sollte die Schule den Schutz bekommen, der ihr zusteht. Parallel sollte das Jugendamt sich Gedanken darüber machen, welche alternativen Chancen für die Jugendlichen zu schaffen sind.“


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