Rosemarie Liedschulte: „Eigene Ideenlosigkeit ist der Stadt sogar eine Prämie wert“


 


 Seit letztem Freitag sucht das
 Familien-Projekt per Wettbewerb nach
 Projekten, Maßnahmen und Angeboten
 von Firmen, Institutionen, Vereinen oder
 Einzelpersonen, die beispielhaft für ein
 familienfreundliches Leben in Dortmund
 sind. Für Rosemarie Liedschulte, Sprecherin im
Kinder- und Jugendausschuss unterstreicht dieses
Vorhaben die eigene Ideenlosigkeit des
Familienprojektes.



„Bereits im letzten Jahr hatte das Familien-Projekt die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt dazu aufgerufen, in einem Internetforum Probleme, Anregungen und Tipps in Bezug auf das Familienleben in Dortmund darzustellen“, so Liedschulte. „Kein halbes Jahr später bittet nun das Familien-Projekt per Wettbewerb um Mitteilung beispielhafter Projekte, Maßnahmen und Angebote für Familien und ist sogar bereit, dafür 1.000 Euro für die 10 besten Projekte zu zahlen. Für mich stellt dies die eigene Ideenlosigkeit der Stadt dar, die versucht, sich mit Hilfe fremder Ideen zu bereichern. Wofür haben wir ein Familien-Projekt, wenn nicht dazu, mit eigenen Ideen diese Stadt familienfreundlicher zu gestalten. Seit Beginn des Familien-Projektes vor fünf Jahren wird immer wieder in Broschüren darauf aufmerksam gemacht, was alles umgesetzt wird, um in dieser Stadt eine Attraktivitätssteigerung für Familien zu erhalten. Das Ergebnis ist allerdings ernüchternd.“


 


Für die CDU werden wirkliche Projekte, die zu einer Attraktivierung für Familien führen, von der Stadt nicht angepackt. Sei es die Ausweitung der Öffnungszeiten von Kindertageseinrichtung bis 20.00 Uhr oder die Einrichtung eines Betriebskindergartens bei der Stadt Dortmund – alles Vorschläge der CDU, die jedes Mal wieder auf Ablehnung stießen.


 


 


 


 


 


„Mit Ideenklau stellt die Stadt sich eher ins Abseits, als einer familienfreundlichen Stadt näher zu kommen. Statt dessen sollte das Familien-Projekt die Herausforderung selbst meistern und Chancen für Familien schaffen. Es ist langsam an der Zeit, etwas „Sonnenschein“ in den Umgang mit Familien und Kindern in dieser Stadt zu bringen“, so Liedschulte abschließend.


 


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