“Dortmunder Hauptbahnhof nicht zugunsten Stuttgarts opfern“


 


 CDU-Fraktionsvorsitzender Frank
 Hengstenberg sorgt sich um die dringend
 notwendige Sanierung des Dortmunder
 Hauptbahnhofs. Anlass sind jüngste
 Äußerungen des Bahn AG-Vorsitzenden
 Hartmut Mehdorn anlässlich eines
 Neujahrsempfangs der Industrie- und
Handelskammer Stuttgart.



Mehdorn führte dabei aus, er wolle „jeden freiwerdenden Euro“ in das 2,8 Milliarden Euro teure Projekt „Stuttgart21“ stecken. Die Verlegung des bisherigen Kopfbahnhofs unter die Erde bezeichnete Mehdorn mehrfach als das wichtigste Bahnprojekt Deutschlands. Das Projekt ist jedoch nicht unumstritten: Über 60.000 Stuttgarterinnen und Stuttgarter haben sich bisher gegen das gewaltige Vorhaben ausgesprochen.


 


Die Dortmunder CDU-Fraktion befürchtet, dass Bahnchef Mehdorn das Stuttgarter Vorhaben als sein persönliches Vermächtnis an die Nachwelt ansieht und andere mindestens genauso wichtige Bahnhofsvorhaben wie Duisburg, Essen und auch Dortmund opfern wird.


 


Hengstenberg wird deutlicher:


„Es wäre eine Unverschämtheit, wenn der größte Ballungsraum Europas gegenüber der schwäbischen Provinz hintenanstehen müsste.“


 


Der CDU-Fraktionsvorsitzende hat bereits seinen Parteifreund und Bundestagsabgeordneten Erich G. Fritz eingeschaltet und ihn gebeten, zur Aufklärung dieses für Dortmund katastrophalen Gerüchtes beizutragen.


„Gleiches erwarte ich von der SPD-Bundestagsabgeordneten Ulla Burchardt, die sich bisher jedoch immer nur als die Überbringerin der frohen Botschaften aus dem Verkehrsministerium einen Namen machte“, so Hengstenberg abschließend.


 


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