Walter Knieling: „Umzäunung der Albert-Schweitzer-Realschule als Chance nicht genutzt“


 


 In der gestrigen Sitzung des
 Schulausschusses lag der CDU-Antrag zur
 Albert-Schweitzer-Realschule vor, in dem
 die Verwaltung aufgefordert werden sollte,
 Gespräche mit der Schulleitung
 aufzunehmen, um gemeinsam nach
 Lösungsvorschlägen zu suchen. Vorrangig sollten
dabei eine mögliche Umzäunung des Schulgeländes
und der Einsatz von Ordnungspartnerschaften nach
Schulschluss sein. Dieser Antrag von – sehr zum
bedauern der CDU – von Rot/Grün abgelehnt mit
der Begründung, dass dies eine Angelegenheit der
Bezirksvertretung sei.



Walter Knieling, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, sieht mit dieser Entscheidung einerseits den Weg frei gemacht für Vandalismus an Schulen und andererseits für die Gleichgültigkeit von Lehrern für ihre Schule.

„Wie tolerant muss ein/e Schulleiter/in sein, um den wachsenden Vandalismus an Schulen zu erdulden“, fragt sich Walter Knieling. „Warum Rot/Grün bei diesem Problem keinen Handlungsbedarf sieht, ist völlig unverständlich. Der Schulleiter selbst hat in der gestrigen Schulausschusssitzung nochmals die Problemlage an der Schule deutlich dargestellt, nachdem er Tage zuvor immer wieder in der Presse auf die Missstände aufmerksam gemacht hatte. Unser Antrag sah erst einmal vor, dass die Verwaltung Gespräche mit der Schulleitung aufnimmt, um konkrete Maßnahmen zu erarbeiten. Aber selbst das war von Rot/Grün nicht gewollt. Wie verzweifelt muss denn eine Schule um Hilfe rufen, damit die Stadt endlich reagiert und Hilfe anbietet? Es wird zwar immer gerne von Chancengleichheit gesprochen, nur scheint sich die Stadt nur für die Chancen der Jugendlichen zu interessieren, die Schulhöfe nutzen, um sich auszutoben.“


 


Knieling sieht mit der gestrigen Entscheidung eine große Gefahr, dass nicht nur jetzt die Albert-Schweitzer-Realschule, sondern auch andere Schulen mit ihren Problemen allein gelassen werden.


 


„Ich kann mir nur wünschen, dass die Schulleiter/innen auch zukünftig danach streben, dass ihre Schulen geprägt sind von einem Umfeld, auf dem sich Schülerinnen und Schüler wohlfühlen und Eltern ihre Kinder bedenkenlos auf diese Schule gehen lassen. Darüber hinaus hoffe ich sehr, dass das Jugendamt nun in Nette tätig wird und Möglichkeiten für die Jugendlichen schafft, damit an dem Schulgelände eine sichtbare Beruhigung eintritt“, so Knieling abschließend.


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