„Drabig bereitet schon jetzt ein rot-rot-
  grünes Rathaus vor“. Mit diesem knappen
  Satz kommentiert CDU-Fraktions-
  vorsitzender Frank Hengstenberg die
  unverhohlene Handreichung des
  SPD-Unterbezirkschef Franz-Josef Drabig
  gegenüber der SED-Nachfolgepartei
                „Die Linken“.



Anders könnte man sich nicht erklären, warum Drabig bereits 18 Monate vor der Kommunalwahl im Jahr 2009 verkünde, er könne sich eine Zusammenarbeit mit den Linken durchaus vorstellen. „Wenn eigene Ideen ausbleiben, der grüne Schwanz ständig mit dem roten Hund wackelt, und deshalb eine Mehrheit von SPD und Grünen im Jahr 2009 weiter entfernt als je zuvor erscheint, dann müssen halt die Kommunisten ran“, ist Hengstenberg schlichtweg entsetzt über das Schreckgespenst, das sich am Dortmunder Horizont abzeichnen könnte.

Für die CDU-Fraktion sei es das völlig falsche Signal, einer Partei auch nur Gespräche anzubieten, die als einzige Forderung habe, die leistungsfähigen und –bereiten Teile einer Gesellschaft ständig weiter zur Kasse zu bitten, um staatliche Transferleistungen an Hilfebedürftige immer weiter zu erhöhen.

“Kommunalpolitik ist mehr als die Forderung eines Sozialtickets und eines gesetzlichen Mindestlohn. Kommunalpolitik ist Stadtgestaltung, kulturelles Angebot, Sport- und Freizeitmöglichkeiten und Schulen. Davon haben die Neokommunisten aber überall keine Ahnung. Der Mauerfall am 09.11.1989 hat das eindrucksvoll bewiesen“, so Hengstenberg abschließend.


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