Die CDU-Fraktion in der Bezirksfraktion Brackel legt nach den finanziellen Turbulenzen in Dortmund Wert auf mehr Kontrolle und seriöse Finanzplanung.
Wie im Dortmunder Rathaus und den Dortmunder Seniorenheimen eG soll es bei den Summen der BV Brackel zukünftig nicht zugehen.

CDU-Fraktionssprecher Christian Barrenbrügge:
„Bislang haben örtliche Antragsteller Gelder für Veranstaltungen von der BV Brackel mit Mehrheitsbeschluss erhalten, die sie aufgrund einer eigenen Kostenaufstellung aufführten. Zukünftig will die CDU gesichert haben, dass die bewilligten Gelder von der BV bzw. der dortigen Geschäftsführung erst dann ausgezahlt werden, wenn originale Kostenvoranschlägen von dritten (Externen) oder die Rechnungen mit den tatsächlich und nicht nur wohlwollend geschätzten Zahlen vorliegen!“

Der BV Brackel stehen jährlich etwa mindestens 15.000 Euro zur Ausschüttung bzw. Zuteilung  für lokale Vereins- und Kulturprojekte zur Verfügung.
Um den Verwaltungsaufwand nicht zu groß werden zu lassen, will die CDU auch eine Bagatellgrenze von 500 Euro einrichten, um Zuschüsse unkompliziert gewähren zu können, die für die Anerkennung bestimmter gesellschaftlicher Aufgaben stehen.
Ansonsten muss jedoch auf öffentliches allgemeines Finanzgut noch besser aufgepasst werden, wie die Ereignisse in Dortmund 2007 und 2008 gezeigt haben. Die CDU sieht hierin auch eine Chance für die Verwaltung, mehr Transparenz zu schaffen, um nicht ihren eigentlichen tadellosen Ruf weiter zu zerstören.

„Das vornehmliche Ziel ist es, für die korrekte Verwendung der „Staatsgelder“ Sorge zu tragen, damit nicht beispielsweise ein lokaler Chor Gelder für neu Noten und Notenständer erhält und diese Gelder dann bei der nächsten Fahrt großzügig verfeiert“,
so Barrenbrügge abschließend. Darum wird die CDU-Fraktion in der nächsten BV-Sitzung die Verschärfung der Auszahlungsgewohnheiten fordern!

In diesem Zusammenhang möchte die CDU-Fraktion auch auf die unqualifizierten und verdrehten Aussagen zur Förderung des Marie-Juchasz-Haus in Asseln eingehen, die kürzlich in der WR/WAZ zu lesen war.
Die CDU ist seit Jahren bemüht eine korrekte und verlässliche Finanzplanung und –abwicklung durchzuführen. Aus diesem Grund hat die CDU seiner Zeit dafür gesorgt, dass der Antrag von grün-rot, ein Mehrgenerationenhaus zu bauen nicht planlos beschlossen wurde. Vor einer solchen umfangreichen Finanzaktion will die CDU die Zahlen sehen, um die es geht.
Die CDU-Fraktion Brackel wird keine Blanko-Cheques ausstellen – darauf ist sie stolz, dass erst eine Überprüfung der Umstände erfolgen soll!! Die CDU hat verantwortlich gehandelt, in dem sie zuerst nach dem Bedarf  u n d  den Kosten fragte!! Die Vorwürfe von SPD und auch AWO sind haarsträubend! Zur Erinnerung, hätte die CDU die Sache verhindern wollen, hätte sie in der damaligen Sitzung der BV durch die damaligen Mehrheitsverhältnisse das Projekt auch scheitern lassen können!

„Ehrlichkeit, finanzielle Verantwortung, Zuverlässigkeit und Transparenz liegen nicht jedem politisch Aktiven!“, so Barrenbrügge, dem es darauf abkommt zu betonen, dass es um große Geldsummen geht, die nicht pauschal -  zu mal in Zeiten, wo kein gültiger Haushalt existiert – beschlossen werden können!


Verantwortlich: