Walter Knieling: „An Hauptschulen weiter festhalten


 


  Nach wie vor steht die CDU-Fraktion in
  Dortmund zum dreigliedrigen Schulsystem –
  und damit auch zu den Hauptschulen als
  einen Teil davon
. Den von Bündnis 90/Die
  Grünen geforderten Wandel des Schulsystems
  und die damit verbundene Schließung von
  Hauptschulen ist für die CDU nicht nachvollziehbar. Statt dessen sieht Walter Knieling, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, die Hauptschulen als eine Chance, zukünftig Schülerinnen und Schüler durch mehr Qualität stärker zu fördern als bisher, und dadurch eine Verbesserung des Leistungsspektrums zu erreichen.




„Hauptschulen sind ein wichtiger Baustein unseres Schulsystems, auf das wir weiter setzen müssen“, führt Walter Knieling an. „Natürlich werden wir – auch bedingt durch den demographischen Wandel – in Zukunft weniger Anmeldungen an den Hauptschulen verzeichnen. Aber genau das bietet dieser Schulform doch die Möglichkeit, in kleineren Klassen eine höhere Qualität zu erreichen. Vorbei sind dann die Zeiten, in der sich 30 Schüler und mehr in eine Klasse zwängen mussten, und dem Unterricht nur teilweise folgen konnten. Statt auf diese Schulform einzuschlagen und sie zu verdammen, sollte doch gerade jetzt nach gezielten Fördermaßnahmen geschaut werden. Mehr Praktika, mehr Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen und eine verstärkte Förderung hinsichtlich des Allgemeinwissens müssen nun verstärkt in den Hauptschulen greifen und wieder für die verloren gegangene Attraktivität der Hauptschulen sorgen.“


 


Auch die von der Landesregierung NRW gestartete „Qualitätsoffensive Hauptschule“ sieht Knieling als gute Maßnahme an, um eine Attraktivitätssteigerung der Schulform für Eltern, Schüler und Lehrer zu erreichen.


 


Knieling weiter:


„Die beabsichtigte Neugestaltung der Lehrpläne und die damit verbundene Einführung der Fächer „Berufsorientierung“ und „Lebens- 


planung“ und auch die Stärkung von Basiskompetenzen werden künftig dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler stärker an den praktischen Fragen der Lebens- und Berufswelt herangeführt werden. Ziel muss es doch sein, die Schülerinnen und Schüler so fit zu machen, dass Handwerksbetriebe wieder gerne Hauptschulabsolventen als Auszubildende einstellen und das Niveau in der 10. Klasse durchaus ein Wechsel in eine andere Schulform zulässt. Natürlich wäre es der leichtere Weg, die Hauptschulen zu schließen und eine weitere Gesamtschule zu öffnen. Aber wenn wir diese – nicht ganz leichte – Herausforderung annehmen, anpacken und umsetzen, werden wir eine Schulform erleben, mit der zukünftig wieder zu rechnen ist.“


 


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