Tagesordnungspunkt
Ehrenamt

Beschlussvorschlag

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

die CDU-Fraktion im Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit stellt folgenden Antrag zur Beratung und Beschlussfassung.

Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie spricht sich für die Einführung einer Ehrenamtskarte für die Stadt Dortmund aus.

Die Verwaltung hat zu prüfen, wie eine Umsetzung zur Einführung der Ehrenamtskarte zu gestalten ist, wer antragsberichtigt ist, welche Vergünstigungen von städtischen Einrichtungen gegeben werden können, ob private Einrichtungen und Institutionen gewonnen werden können und mit welchem finanziellen Aufwand der Stadt Dortmund zu rechnen ist.

Begründung:
Die Fülle der gesellschaftlichen Aufgaben ist durch staatliche Stellen allein nicht zu bewältigen. Darum hat das Ehrenamt im sportlichen, kirchlichen und karitativen Bereich eine lange Tradition.

36% der Bürger der Bundesrepublik Deutschland engagieren sich bereits ehrenamtlich.

Für dies große Bevölkerungsgruppe hat der Bundestag am 06.07.07 das Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements verabschiedet, das rückwirkend am 01.01.2007 in Kraft tritt.

In seinem „Aktionsplan Soziale Stadt“ bekräftigt der OB auf S. 6, dass die ehrenamtlichen Tätigkeiten in Wort und Tat unterstützt werden sollen.

Die Feier am Tag der Freiwilligen ist ein wichtiger Schritt. Doch neben den üblichen Ehrungsritualen wollen wir eine neue Anerkennungskultur in Dortmund fördern.

Ein zeitgemäßes und modernes Förderinstrument, um „Danke“ zusagen, stellt unserer Meinung nach die Ehrenamtkarte dar, weil sie neben ideellen Werten auch finanzielle Vergünstigungen beim Besuch öffentlicher und privater Einrichtungen enthalten sollte.

Die näheren Modalitäten wie Berechtigung, z. B. 5 Stunden/Woche ehrenamtliche Tätigkeit, Art und Umfang der Vergünstigungen, Ausgabe der Ehrenamtskarte, sollten noch weiter verhandelt werden.


Verantwortlich: