Die CDU-Fraktion in der Bezirksfraktion Brackel, hat auf Initiative der CDU-Ortsunion Wambel, gemeinsam mit den anderen beteiligten Stadtbezirken (Nord, Ost, Aplerbeck und Hörde) folgende Idee entwickelt:

Die beiden ehemaligen Stahlbrachen Westfalenhütte und Phoenix-Ost werden derzeit umgewandelt und einer neuen Nutzungsart zugeführt. Bei beiden Arealen soll auch eine verstärkte Grün- und Freiraumnutzung erfolgen. Idealerweise verband diese Gebiete die ehemalige Hoesch-Eisenbahn, deren Gleisbett noch immer vorhanden ist. Dieses Bett wurde für die Dortmunder Stadtwerke reserviert, da diese Überlegungen anstellten, das alte Gleis für eine neue Stadtbahnstrecke vom Körner/Wambeler Hellweg zur Stadtkrone Ost zu führen!
Diese Pläne sind aus Kostengründen per aktuellem Ratsbeschluss zu den Akten gelegt worden, so dass nun Alternativen realisiert werden können.

radtrasse.jpg

Der CDU schwebt vor, die alte Streckenverbindung, die schon seit Jahren größtenteils keine Gleise mehr aufweist, als öffentlichen Wander- und Radweg auszuweisen.
Die gesamte fast sechs Kilometer lange Strecke ist durchgängig vorhanden, sowie sämtliche dazugehörigen Brücken- und Tunnelbauwerke (DB-Strecke DO-Hamm, Hannöversche Straße, Hellweg, S4-Bahn-Querung, B1-Tunnel, Freie-Vogel-Straße, Am Remberg und Kohlensiepenstraße)! Selbst die zukünftige B1-Untertunnelung lässt den B1-Bahntunnel übrig, so dass ein gefahrloses Wandern von Hördes neuem Phoenixsee zum Hoeschpark möglich erscheint.

Christian Barrenbrügge Fraktionssprecher der CDU für Brackel:
„Durch die Troglage ist ein weitgehend abgeschirmtes, ruhiges und grünes Tal vorhanden, dass ideal zum Spazieren, Joggen oder Radeln einlädt. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass durch die bauliche Anlage (tiefe Lage) bedingt, dem Nutzer nicht bewusst sein wird, dass die Strecke durch z. T. dicht besiedeltes Gebiet verläuft!“

Der CDU gerade in Wambel liegt viel an dieser Grünverbindung, da sie so ihren geringen Anteil von Grün und Grünflächen erhöhen und durch die Verbindung zu anderen Flächen optimal verbessern kann. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, müssen jedoch besonders für Wambel und auch an anderen Stellen, das vorhandene Straßennetz mit dem Gleistal durch Rampen noch verbunden werden. Daher fordert die CDU Rampen an der Brücke Düsterstraße und an der Ecke Akazienstraße/Hellweg.
Die CDU ist sicher, dass mit dem Flächeneigentümer eine Nutzungsvereinbarung bzw. eine Eigentumsübertragung seitens der Stadt realisiert werden kann, da die Gleisgrundstücke ansonsten kaum vermarktet werden können. Ebenfalls sehr zuversichtlich ist die CDU, dass auch Fördermittel des Landes NRW für diesen postindustriellen Stadtumbau gewonnen werden können; z.B.: „Konversion von Bahnflächen und Bahnhöfen, Bahnflächen zur Stadt machen!“
Die CDU wird in den politischen Gremien diese Idee schnell zum Beschluss vorlegen!


Verantwortlich: