Thomas Offermann: „Sozialticket schafft keine Arbeitsplätze“


 


 „Die Grünen haben wieder einmal ihr
 Verständnis von Sozialpolitik dargelegt.
 Ihnen geht es nur darum, Armut zu
 lindern. Was diese Partei unter keinen
 Umständen begreifen will, ist das viel
 wichtigere Ziel, Armut zu verhindern und
 entstandene Armut zu beseitigen“, so Thomas
Offermann zu den jüngsten Aussagen der Grünen-
Ratsfraktion.



Die sozialpolitische Sprecherin der Grünen Birgit Unger freute sich unlängst über die hohe Anzahl von Menschen, die das Sozialticket beantragt haben und kritisierte auf polemische Art und Weise das „Nein“ der CDU zum subventionierten Bahnfahren. Offermann verteidigt nun die Position der Christdemokraten und begründet die Haltung seiner Fraktion wie folgt:


 


„Es ist ein sozialpolitischer Offenbarungseid, dass es in Dortmund so viele Menschen gibt, die Anspruch auf das von rot-grün durchgeboxte Sozialticket erheben können. Statt jedoch ein Sozialticket zu beantragen, würden viele Menschen viel lieber ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis eingehen“, so CDU-Sozialexperte Offermann.


 


Mit Blick auf die Struktur der grünen Wählerschaft und deren Einkommensverhältnisse verwahrt sich Offermann gegen die Behauptung, die CDU sei die Partei der Besserverdienenden und würde gerade deshalb das Sozialticket ablehnen. „Wir sind im Gegensatz zu den Grünen immer noch eine Volkspartei, die alle Schichten abdeckt. Die Grünen hingegen haben sich längst zur wahren Klientelpartei der Besserverdiener entwickelt“, so Offermann.


 


Nach wie vor seien die großen Volksparteien aufgefordert, nicht nur für Beamte und gut situierte Freiberufler des gehobenen Mittelstands Politik zu machen. Auch für Arbeiter und deren Jobs muss es entsprechende vielseitige Flächenangebote geben. „Wir benötigen mehr Gewerbe- und Industrieflächen und wir benötigen auch Flächen für den Einzelhandel, beispielsweise auch auf der Thierbrache. Die Grünen jedoch treten in dieser Stadt in allererster Linie als Arbeitsplatzvernichter auf“, so Offermann.


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