Nach einer ersten Diskussion
  der vorliegenden Gutachten,
  die die Flughafen GmbH zum
  Ausbau des Dortmunder
  Flughafens in Auftrag gegeben
  haben, ist die CDU der
  Auffassung, dass sich die Pläne von
  Flughafen – Chef Kossack, die Start – und Landebahn auf 2.800 m zu verlängern, erledigt haben. 



„Dieses Ausbauszenario mit seinen finanziellen Folgen für Lärmschutzmaßnahmen und Ausbaukosten  sind mit einer Größenordnung von 132 Millionen Euro nicht darstellbar und wird an der fehlenden politischen Mehrheit scheitern“ sagt der CDU Fraktionsvorsitzende Frank Hengstenberg nach einer Klausurtagung der CDU Fraktion, an der auch die Parteispitze teilnahm.


Die vorliegenden Gutachten bieten aus Sicht der CDU eine Basis für eine sachorientierte Diskussion über die Zukunft des Flughafens. „Es ist uns mit den Gutachten inhaltlich noch besser möglich, über die Zukunft dieser wichtigen Infrastruktureinrichtung zu diskutieren“ sagt der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann.


Partei und Fraktion erinnern daran, dass man Ende 2006 einen umfassenden Fragekatalog erstellt hat, der die Pläne des Flughafens hinsichtlich seiner ökonomischen und ökologischen Auswirkungen hinterfragt. Die nun vorliegenden Gutachten sollen nun helfen, diesen Fragekatalog angemessen zu beantworten. Die CDU sieht dabei keinerlei Handlungsdruck. „Wir werden die Gutachten in aller Ruhe studieren und uns ein Bild darüber machen, welche Fragen bereits beantwortet sind bzw. ob nicht neue Fragen aufgeworfen werden“ kündigt Waßmann an.


Die CDU hatte den Geschäftsführer des Flughafens Manfred Kossack im Rahmen der Klausurtagung die Gelegenheit eingeräumt, eine Einführung in die Gutachten vorzunehmen. „Mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen sind wir gespannt, welche Gedanken sich der Flughafen nach Vorlage der Gutachten machen wird. Wenn die Flughafenleitung ankündigt, dass man sich innerhalb des nächsten halben Jahres nach Vorlage der Gutachten offensichtlich neu positionieren will, zeigt dies, dass die ursprünglichen Pläne bzw. deren Kosten den Flughafen ein ganzes Stück ernüchtert hat“ sagt Hengstenberg.


Partei und Fraktion sind daher gemeinsam der Auffassung, dass man derzeit keinen neuen Entscheidungsbedarf hat.


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