Krause: „CDU will keine legalen Flächen für Graffitis!“


  Die Verwaltung der Stadt
  Dortmund sollte auf eine Anfrage
  der CDU-Fraktion erklären, was unter
  dem Begriff „Graffiti-Kunst“ zu
  verstehen ist.
  Waltraud Bonekamp, Dezernentin für
  Schule, Jugend und Familie gab folgende Antwort:
„Die Bewertung, was letztendlich Kunst ist, unterliegt keinem festen Maßstab. Dies liegt im Sinne des Artikels 5 Absatz 3 des Grundgesetzes, der die Kunstfreiheit garantiert. Insofern ist jedes einzelne Graffiti Ausdruck einer schöpferischen Tätigkeit und stellt daher grundsätzlich ein Kunstwerk dar.“



Christiane Krause, ordnungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion sieht das anders:
„Der Hinweis auf das Grundgesetz ist in diesem Zusammenhang völlig unangemessen. So kann die Verwaltung nicht mit den Ängsten und den Sorgen der Bürger umgehen. Die Stadt Dortmund, private Hausbesitzer und Institutionen wie die Dortmunder Stadtwerke oder die Deutsche Bahn müssen pro Jahr ein Vermögen ausgeben, um Graffiti-Schmierereinen zu beseitigen und die Stadt Dortmund ist trotzdem der Meinung, dass Graffitis grundsätzlich ein Kunstwerk darstellen.
Die Mehrheit der Dortmunder Bevölkerung halten Graffitis für überflüssig und sehen diese eher als Schmierereien an.
Wer mit offenen Augen durch unsere Stadt geht, kann dies nicht tun, ohne auf Schritt und Tritt auf Graffitis zu stoßen. Da reichen oft nur einige Meter.“


Für die CDU ist es notwendig, dass Graffitis erstens beseitigt werden und zweitens so schnell wie möglich. Daher hält die CDU den Einsatz einer 24-Stunden Anti-Graffiti-Gruppe zur sofortigen Beseitigung von Schmierereien für unbedingt notwendig.


„Wie soll ich meinen Nachbarn erklären, dass die Graffiti-Buchstaben an ihrem Haus doch Kunst seien, die sie nur aufgrund ihres mangelnden Kunstverständnisses teuer entfernen lassen, wo doch die Stadt auf der anderen Seite den sog. „Graffiti-Künstlern“ auch noch legale Flächen zur Verfügung stellt“, so Christiane Krause abschließend.


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