Tagesordnungspunkt

Strategische Weiterentwicklung der Wirtschaftsförderung Dortmund; Themen und Arbeitsfelder 2008-2018

Beschlussvorschlag

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

zu o.g. Tagesordnungspunkt stellt die CDU-Fraktion folgenden Antrag und bittet um Beratung und Beschlussfassung:

  1. Bei allen angesprochenen Projekten im Zeitfenster bis 2018 wird die Wirtschaftsförderung aufgefordert, dass verbindliche Erledigungsfristen auf der Grundlage von Zielvereinbarungen für jeweils ein Jahr festgelegt werden. Dabei kommt es darauf an, die einzelnen Arbeitsschritte so konkret wie möglich zu fassen, um ein wirksames Controlling zu ermöglichen. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung wird daher einmal pro Jahr über den jeweiligen Zielerreichungsgrad der einzelnen Indikatoren informiert.
  2. Bei der Definition der strategischen Ziele fehlt die Förderung der Produktionswirtschaft völlig. Eine reine Fokussierung auf (Hoch-)Technologie, Forschung und Entwicklung sowie Handel und Handwerk lässt unberücksichtigt, dass auf absehbare Zeit hinaus auch das produzierende Gewerbe eine bedeutende Rolle in der Dortmunder Wirtschaft spielen wird. Die Wirtschaftsförderung Dortmund wird daher aufgefordert, die Produktionswirtschaft als strategisches Ziel weiterzuverfolgen.
  3. Die Idee der Modellstadt Gute Arbeit wird nicht befürwortet. Sie indiziert zunächst, als ob keine gute Arbeit in Dortmund vorhanden wäre. Diese Annahme löst bereits ein Imageproblem aus. Auch kann es nicht darum gehen, Dortmund zu einer Musterstadt für Arbeits- und Rahmenbedingungen zu machen, die exportabhängige Unternehmen benachteiligen. Ein Experimentierfeld für eine Humanisierung des Arbeitslebens ist angesichts europaweiter Anstrengungen zu einer Vereinheitlichung in den Mitgliedsstaaten eher kontraproduktiv.
  4. Die Arbeitsgruppe „Zukunft der Arbeit“ ist um die Arbeitgeberverbände zu erweitern. Es sollten möglichst erfahrene ehren- oder hauptamtliche Unternehmer oder Unternehmensvertreter auftreten, die über Erfahrungen in der Gremienarbeit bei der Sozialen Selbstverwaltung und bei Tarifverhandlungen verfügen.

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