Christiane Krause: „Stadt verstimmt Pfingstausflügler“


 Das letzte Pfingstwochenende
 lockte bei herrlichem Sommerwetter
 viele Gäste auf unzählige
 Veranstaltungen und in die
 Biergärten. So auch in Hohensyburg,
 wo neben der Pfingstkirmes auch viele
 Biergärten einen starken Andrang verbuchen
konnten. Man sollte meinen, gut für eine
Stadt wie Dortmund, die sich durch ihre
vielfältigen und gut angenommenen
Angebote, als eine Stadt der Vielseitigkeit
darstellt. Diese Vielseitigkeit wurde allerdings
um den Aspekt des Knöllchen-Schreibens
ergänzt.



Die CDU kritisiert das Ausstellen von Strafzetteln an Falschparker bei Veranstaltungen, wenn eine Gefährdung oder eine Behinderung der Fußgänger nicht erkennbar ist.


Dazu Christiane Krause, ordnungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:
„Die Stadt sollte sich freuen, dass an Wochenenden die Freizeitangebote in Dortmund von vielen Besuchern angenommen werden. Doch die Freude der Stadt liegt eher darin, richtig Kasse in Form von „Knöllchen schreiben“ zu machen, wie beispielsweise am letzten Wochenende in Hohensyburg. Die öffentlichen Parkplätze waren alle belegt, da Pfingstkirmes, Biergärten und der Vorort als Ausflugsziel viele Besucher lockten. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass das Ordnungsamt solche ereignisreichen Tage dazu nutzt, um die Stadtkasse ein wenig aufzufüllen. Natürlich muss das Abstellen von Fahrzeugen, die eine Behinderung für Fußgänger, Verkehr oder Rettungsfahrzeuge darstellen, dementsprechend geahndet werden. Aber es liegt auch immer im Ermessen einer Stadt, ein Auge zuzudrücken, wenn keine Behinderung gegeben ist.“


Krause sieht in der übertriebenen Knöllchen-Schreiberei des Ordnungsamtes den Beginn einer Spirale, deren Entwicklung darin endet, dass künftig weniger Besucher bei Veranstaltungen oder in Lokalitäten zu verzeichnen sind.


Krause abschließend:
„Wenn der Besuch durch einen teuren Strafzettel zum Luxusausflug wird, werden sich viele überlegen, ob sie sich diesen Luxus leisten wollen. Die Folgen wären ein Verlust von Kaufkraft und ein nicht wieder herstellbarer



Imageverlust für die Stadt. Ich hoffe, OB Langemeyer bzw. Dezernent Steitz werden sich dieser Konsequenzen bewusst und beschaffen zukünftig das Geld für das leere Stadtsäckel dort, wo es geboten ist. Wenn beispielsweise jeder, der in der Dortmunder Fußgängerzone seine Zigarettenkippe auf den Boden wirft, das dementsprechende Ordnungsgeld zahlen müsste, wäre die Stadtkasse innerhalb kürzester Zeit gut gefüllt. Aber es ist eben einfacher, sich mit einem parkenden Auto auseinander zu setzen, als mit einem Menschen.“


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