Hengstenberg will neue FH für Dortmund


  Die Dortmunder Christdemokraten
  begrüßen den Vorschlag des Landes
  Nordrhein-Westfalen, vier neue
  Fachhochschulen einzurichten.
  Nach Plänen der Landesregierung
  sollen 11 000 zusätzliche Studienplätze  
  geschaffen werden. „Ein wegweisender Schritt, gerade den akademischen Fachkräftemangel wirksam zu bekämpfen“, freut sich CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg.



Von 2009 an sollen drei neue ingenieur- und naturwissenschaftliche Fachhochschulen (FH) mit je 2500 Plätzen errichtet werden. Außerdem soll in NRW die bundesweit erste Hochschule für Gesundheitsberufe gegründet und fünf FH um je 500 Plätze ausgebaut werden. Insgesamt will das Land 160 Millionen Euro für den Neu- und Ausbau der Fachhochschulen investieren.

Die Dortmunder CDU-Fraktion erinnert daran, dass die Gesundheitswirtschaft als eines der sogenannten Wachstumscluster für Dortmund definiert wurde. „Jetzt besteht die große Gelegenheit, das ganze mit Leben zu füllen. Wir wollen, dass die erste Fachhochschule für Gesundheitsberufe in Deutschland nach Dortmund kommt,“ so Hengstenberg.
Die Fachhochschule soll nach Meinung des Landesforschungsministers Andreas Pinkwart 1000 Studienplätze umfassen. Als Berufsfelder für die erste Stufe der Erprobung gelten Pflegeberufe, Hebammen, Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Rettungsassistenten.


Auch einen möglichen Standort bringt Hengstenberg bereits  ins Spiel. Der Bereich der alten WIHOGA im Rombergpark sei im Flächennutzungsplan ausdrücklich als Standort für die Gesundheitswirtschaft vorgesehen. Die hochfliegenden Pläne von Prof. Dietrich Grönemeyer seien gescheitert, dort ein medizinisches Zentrum zu errichten. Neue Investoren würde es immer noch nicht geben. Insofern wäre dies aus Sicht der CDU ein idealer Standort für eine neue Fachhochschule für Gesundheit.


Hengstenberg nennt als Vorteile die hervorragende verkehrliche Anbindung über die B54 sowie über die Stadtbahnhaltestelle „Rombergpark“. Außerdem würden sich weitere Flächen auf dem gegenüberliegenden Phoenix-West Gelände anbieten, sollte der Bereich am Rombergpark für die neue Fachhochschule nicht ausreichen.


“Jetzt ist der Oberbürgermeister am Zug. Dr. Langemeyer muss schnellstens die Dortmunder Karte ziehen und die Gesundheits-FH für unsere Stadt fordern,“ so Hengstenberg.


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