Krause und Knieling: „Anreize zur Vermeidung von Vandalismus schaffen“


  Die CDU-Fraktion will einen
  Preis für Dortmunds sauberste
  Schulen ausloben. Insgesamt
  sollen pro Jahr 20.000 Euro
  aus dem Budget der städtischen
  Immobilienwirtschaft zur

  Verfügung gestellt werden,
  um die drei saubersten und
  gepflegtesten Schulen
  zu prämieren.


 



Die Idee dazu kam den Christdemokraten, nachdem die Verwaltung im Schulausschuss und im Immobilienausschuss berichtete, jährlich über 500.000 Euro ausgeben zu müssen, um die nötigsten Schäden aus Vandalismus und Farbschmierereien zu beseitigen. „Die Dunkelziffer ist noch wesentlich höher“, weiß Walter Knieling, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Bei der genannten Summe handele es sich nämlich ausschließlich um Schäden, die tatsächlich repariert wurden, nicht jedoch um diejenigen, die zwar angerichtet, aber nicht beseitigt wurden.


Christiane Krause, ordnungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, ergänzt den Vorschlag:
„Ein Preis für Dortmunds sauberste Schule wäre eine Konfliktlösung, von der alle Seiten profitieren. Schüler würden für ihr engagiertes und korrektes Verhalten in den Schulen belohnt, die Lehrerschaft in ihrem erzieherischen Auftrag unterstützt und die Stadt Dortmund kann ihren Aufwand zur Beseitigung von Vandalismusschäden deutlich nach unten korrigieren.“


Der Preis, an dem sich alle Schulformen von der Grundschule bis zum Berufskolleg beteiligen können, soll nach Wunsch der CDU-Fraktion jährlich ausgelobt werden. Für den Sieger soll es 10.000 Euro geben, für den Zweiten 6.000 Euro, der Drittplatzierte erhält dann 4.000 Euro.


Noch vor der Sommerpause will die CDU-Fraktion die Auslobung des Preises im Rat beschließen lassen. Dann kann das kommende Schuljahr 2008/2009 bereits erstmals dazu genutzt werden, an das Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu appellieren, den Pflege- und Erhaltungszustand öffentlichen Eigentums zu respektieren und zum eigenen Anliegen zu machen. „Wir wollen die Schülerinnen und Schüler motivieren, sich  für eine saubere, von Vandalismus und Farbschmierereien verschonte Schule einzusetzen“, so Knieling und Krause abschließend.


 


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