Knud Follert: „Groppenbruch endlich entwickeln“


  Erneut verlässt ein Unternehmen
  Dortmund aufgrund mangelnder
  Wirtschaftsflächen. Die  ad-AUTOTEILE-
  LOGISTIK GmbH zieht es vom
  Gewerbegebiet Oestrich Richtung
  Castrop-Rauxel, weil es im Dortmunder
  Nordwesten unmöglich war, einen geeigneten Standort für eine Expansion des Unternehmens zu finden. Für die Stadt Dortmund bedeutet dies ein Verlust von 80 Arbeitsplätzen.



„Wieder einmal zeigt sich, dass der rot-grüne Verzicht auf das interkommunale Gewerbegebiet Groppenbruch ein Riesenfehler war“, so Knud Follert, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.


Wenn selbst die Wirtschaftsförderung Dortmund zugeben müsse, dass man nicht genügend Flächen zur Verfügung habe, reiche es nicht aus, dies als „Dilemma“ zu bezeichnen und sich ansonsten dem Schicksal zu fügen. Vielmehr müsse man aktiv gegensteuern und schnellstmöglich die durchaus vorhandenen Potenziale auf Dortmunder Stadtbezirk entwickeln.


Die CDU-Fraktion bringt daher neben der Fläche Groppenbruch erneut auch den Güterbahnhof Westfaliastraße am Hafen, den Bud-denacker in Neuasseln sowie weitere Gewerbeflächen nördlich des Flughafens entlang des Osterschleppwegs ins Spiel.


Knud Follert weiter: „Seit Jahren fordert die CDU-Fraktion deutlich mehr Engagement und Geschwindigkeit, um die Abwanderung von Unternehmen ins Umland zu stoppen und am Standort zu halten. Leider sind wir gerade erst wieder vor zwei Monaten mit einer Initiative im Wirtschaftsförderungsausschuss gescheitert, die von uns vorgeschlagenen Flächen zügiger an den Markt zu bringen“.


Follert hofft jedoch, dass die ideologisch geprägte kategorische Ablehnung weiterer Gewerbeflächen insbesondere durch die Grünen bald ein Ende hat. „Spätestens nach der Kommunalwahl im Juni 2009 müssen wir mit anderen Mehrheiten das Thema Gewerbe- und Industrieflächen als eines der ersten anpacken“, so der CDU-Sprecher.


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