Frank Hengstenberg: „Projekt ist ein Gewinn für alle“


  Die CDU-Fraktion nutzte die
  Sommerpause, um sich über die Arbeit der
  Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuern
  in den Bussen der Dortmunder Stadtwerke
  zu informieren. Seit 2006 hat DSW21 im
  Zusammenspiel mit dem Sozialamt und der
  JobCenterARGE rund 50 Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose im Rahmen des Präsenzdienstes in Bussen geschaffen.



  Vorrangige Aufgabe der Kundenbetreuer
  ist es, in den Bussen von DSW21 präsent zu
  sein, Fahrgästen Informationen zu geben,
  Verschmutzungen zu melden, Anregungen
  entgegenzunehmen und den Fahrgästen
  behilflich zu sein. Vor allem Letzteres ist vielen
  sehr wichtig: „Die DSW ist schon von zahlreichen vor allem älteren Kunden angesprochen worden, die sich durch die Kundenbetreuer beim Busfahren sicherer fühlen. Allein die Hilfestellung beim Ein- und Aussteigen ist für viele eine große Erleichterung. Sie vermittelt ihnen Sicherheit und hilft ihnen, selbstständig wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg und Bürgermeister Adolf Miksch.


Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen der busfahrenden Kunden, aber auch der Fahrerinnen und Fahrern der Busse und Stadtbahnen ist geplant, die Maßnahme nach und nach auf insgesamt 80 Teilnehmerplätze auszuweiten. Diese werden dann vermehrt auch auf der neuen Ost-West-Strecke der Stadtbahn eingesetzt, erfuhr die CDU-Delegation im Gespräch mit Vertretern der DSW.


Für die CDU-Fraktion fasste Frank Hengstenberg am Ende des Gesprächs zusammen, dass das Projekt „Kundenbetreuer“ für alle Seiten einen Gewinn darstelle. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werde vermittelt, dass Sie wieder ein wichtiger Teil der Gesellschaft seien und sie „gebraucht“ werden, die Kundinnen und Kunden der Busse erhielten ein kostenloses Zusatzangebot, welches das subjektive Sicherheits- und Wohlfühlempfinden deutlich steigert und die Stadtwerke schließlich profitieren von weniger Vandalismusschäden und höherem Fahrgastaufkommen. „Alles in allem eine hervorragende Maßnahme, deren Ausweitung auf 80 Plätze wir voll unterstützen“, so Hengstenberg.


Verantwortlich: