Matthias Ulrich: „Arbeitsplätze statt Gänseblümchen reine Worthülse!“


  Der wirtschaftspolitische Sprecher der
  CDU-Fraktion Matthias Ulrich zeigt sich
  enttäuscht über die Entscheidung der Firma
  Knauf Interfer, neue Arbeitsplätze nicht in
  Dortmund, sondern außerhalb der Stadt
  schaffen zu wollen. Als Schuldigen macht
  Ulrich den SPD-Vorsitzenden Ernst Prüsse aus. „Mit seiner Rolle rückwärts zugunsten der Kleingärtner an der Hafenwiese beweist Prüsse, dass sein Motto Arbeitsplätze statt Gänseblümchen lediglich eine Worthülse ist,“ so Matthias Ulrich.



Um sich ein ausgewogenes Bild von der Lage vor Ort zu machen, wollte die CDU-Fraktion ursprünglich am vergangenen Freitag zunächst das Gespräch mit der Geschäftsführung von Knauf Interfer suchen. Umso überraschter war Ulrich, als er drei Stunden vor dem geplanten Gesprächsbeginn eine Absage der Firma Knauf Interfer bekam mit der Begründung, dass die Standorterweiterung am Dortmunder Hafen nicht mehr weiterverfolgt werden würde. Ulrich zeigt jedoch Verständnis für die Entscheidung des Unternehmens, sei dieses doch insbesondere vom Vorsitzenden des Dortmunder Wirtschaftsförderungsausschusses und SPD-Fraktionsvorsitzenden Ernst Prüsse regelrecht an der Nase herumgeführt worden.


Vollmundig habe Prüsse zunächst behauptet, die Expansionsbestrebungen des Unternehmens zu unterstützen und eine verträgliche Lösung für die Kleingärtner an der Hafenwiese suchen zu wollen. Ulrich selbst hatte sich bereits für dieses Vorgehen erwärmt und fraktionsintern zugesichert, den Kleingärtnern ebenfalls bei einer Suche nach ortsnahen Ersatzflächen helfen zu wollen, so dass sie in ihrem langjährigen nachbarschaftlichen Umfeld bleiben könnten. Gekommen sei jetzt jedoch alles anders: „Prüsse scheinen die selbstgezüchteten Kohlrabis doch wichtiger zu sein als 40 neue Blaumannarbeitsplätze“, so Ulrich.


Gespannt ist die CDU-Fraktion jetzt, wie sich die Genossen in der Ratssitzung am 11.09.08 hinsichtlich einer Ausweisung von neuen Gewerbeflächen am Buddenacker und Groppenbruch verhalten werden. Ulrich zitiert dazu aus einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten. „Auch wir sind der Meinung, das langfristig die Gewerbeflächen Buddenacker und Groppenbruch entwickelt werden müssen.“ Wenn Prüsse seinem Vornamen gerecht bliebe und es ernst meine mit der Ausweisung weiterer Wirtschaftsflächen, so bliebe den Sozialdemokraten nichts anderes übrig, als dem Antrag der CDU zuzustimmen“, so CDU-Mann Ulrich.


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