Frank Hengstenberg: „Integration in Vereinen muss belohnt werden!“


  Die CDU-Fraktion will Sportvereine, die
  sich in der sozialen Integration von
  Menschen besonders verschrieben haben,
  verstärkter fördern. Einen entsprechenden
  Antrag, der die Verwaltung auffordert, die
  Richtlinien für die Sportförderung der Stadt
  Dortmund neu anzupassen hat, wird die CDU in der kommenden Ratssitzung einbringen.



„Der Sport und die tätigen Sportvereine leisten in Bezug auf Integration einen unschätzbaren Wert. Gerade im sportlichen Miteinander und im Vereinsleben erfolgt gelebte Integration. Die sozialen Leistungen, die die Vereine erbringen müssen verstärkt gefördert werden“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Frank Hengstenberg, als eine Forderung aus den „Dialog für Dortmund“ Veranstaltungen der CDU zum Sozialstrukturatlas.


Gerade die Sportvereine in den sogenannten „benachteiligten Stadtquartieren“ der Stadt Dortmund haben einen regen Zulauf von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Vor allem positiv an diesem Zustand sei die Tatsache, dass Integration nicht nur auf dem Spielfeld stattfindet, sondern auch unter den  Zuschauern, die gemeinsam bei  „Bier und Würstchen“ ihre Kinder anfeuern.
Dass aber diese Vereine vor allem mit der sozialen Struktur der Bevölkerung in ihren Quartieren zu kämpfen haben, erfuhr Hengstenberg in mehreren Gesprächen.
Denn hohe Außenstände bei den Mitgliedsbeiträgen für die Vereine sind in diesen Vierteln leider keine Seltenheit. 


  Dazu Jürgen Böhm, sportpolitischer
  Sprecher der CDU-Fraktion:
  „Es gibt keinen besseren Integrationsansatz
  als im Sport. Egal ob jung oder alt, weiß
  oder schwarz, Christ oder Muslim,  im
  Mannschaftssport verfolgen alle die gleichen
  Ziele. Wir wollen eine gezielte Vereinsförderung und eine finanzielle Stärkung der  Vereine, die überdurchschnittliche Integrationsarbeit leisten.“


Die CDU will eine gerechte Lösung die alle Vereine in Dortmund zufrieden stellt, ohne jedoch den Etat für die Dortmunder Sportförderung erheblich zu erhöhen. Vorstellbar wäre eine Förderung aus anderen „Töpfen“, die der Integration dienen sollen.“


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