Die „Eingänge“ zur Nordstadt, speziell
  der Tunnel an der Brinkhoffstraße/
  Schützenstraße, geben nach Meinung der
  CDU-Ratsvertreterin Gerda Horitzky immer
  noch ein Bild des Schreckens ab. Sie fordert
  daher schnellstens Abhilfe bis spätestens
  zum Beginn der Feierlichkeiten der „Kulturhauptstadt 2010“.



Die „Eingänge“ zur Nordstadt, speziell der Tunnel an der Brinkhoffstraße/Schützenstraße, geben nach Meinung der CDU-Ratsvertreterin Gerda Horitzky immer noch ein Bild des Schreckens ab. Sie fordert daher schnellstens Abhilfe bis spätestens zum Beginn der Feierlichkeiten der „Kulturhauptstadt 2010“.


Es könne nicht angehen, dass die Stadt Dortmund den U-Turm zwar für 42 Mio. Euro sanieren wird und weitere Straßenbaumaßnahmen rund um das Dortmunder U in Gesamthöhe von 4 Mio. Euro getätigt werden, nur 200 Meter entfernt mit der Eisenbahnbrücke aber nach wie vor ein Angstraum vorhanden ist, der am liebsten gemieden wird.


Horitzkys Forderung ist einfach: Stadt Dortmund und Dortmunder Stadtwerke dürften sich nicht länger die Bälle hin und her werfen, wer für die Entfernung der nicht mehr benötigten Straßenbahngleise unterhalb der Eisenbahnbrücke zuständig ist. „Hier muss eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, damit dieser Schandfleck endlich verschwindet“, so die CDU-Vertreterin aus der Nordstadt.


Damit sei es nach Meinung von Thomas Bahr, CDU-Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord, jedoch noch nicht getan. Auch die Mauern der Brücke seien verdreckt und würden immer wieder wild plakatiert. Bahr fordert, dass im Zuge der „Kulturhauptstadt 2010“ kreative Lösungen für das Zufahrtstor in die Nordstadt gefunden werden. Bahr erinnert in diesem Zusammenhang an das Projekt „Fanmeile“ auf der Hohen Straße. „Bei der Fußball-WM 2006 konnte man sehen, wie man mit wenig Geld und vielen guten Ideen den hässlichen Tunnel unter der B1 und die Unterführung der S4- Bahnlinie in einen Erlebnisraum umgewandelt hatte“. Neben Licht- und Toninstallationen seien auch dauerhaft angelegte Graffitis denkbar, so Bahr. „Hauptsache, unter der Brücke wird es heller und das Plakatieren hört endlich auf“.


Auch für das zweite Eingangstor in die Nordstadt, das Burgtor, müsse ähnliches getan werden, fordert Horitzky. Zwar würde die Verwaltung in der nächsten Ratssitzung eine Vorlage einbringen, die den gesamten Bereich des Burgtors städtebaulich neu ordnen will. „Das begrüßen wir ausdrücklich“, so Horitzky. Dennoch bleibe der größte Schandfleck bestehen, da das ehemalige, jetzt verbarrikadierte Hotel Bender aufgrund von möglichen Entschädigungsansprüchen außen vor bleibe.
“Hier ist die Verwaltung aufgefordert, kurzfristig Lösungsvorschläge zu unterbreiten, um auch das Problem „Hotel Bender“ zu lösen, so Horitzky und Bahr abschließend.


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