Hengstenberg: “CDU-Forderung vor Umsetzung“


  Die CDU-Fraktion zeigt sich erfreut über
  das Umdenken von SPD und Grünen
  hinsichtlich der Kompetenzen des
  zukünftigen Kliniksanierers. Laut einem
  Bericht des Westdeutschen Rundfunks hätte
  sich rot-grün darauf geeinigt, dass der
  externe Sanierer weisungsbefugt und sich notfalls auch gegen die amtierende Geschäftsführerin des Klinikums Mechthild Greive durchsetzen soll.



CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg weist darauf hin, dass genau dieser Schritt von den Christdemokraten in der letzten Ratssitzung bereits gefordert wurde. Vor zwei Wochen noch konnten sich SPD und Grüne jedoch noch nicht für den Vorstoß der CDU erwärmen. In diesem Zusammenhang wiederholt Hengstenberg seine Kritik an der jetzigen Geschäftsführerin. „Frau Greive hat es über Jahre gezeigt, dass sie es nicht kann. Das Klinikum ist immer weiter in die roten Zahlen gerutscht, ohne dass die Geschäftsführung Perspektiven für eine mittelfristige Gesundung aufzeigen konnte. Der Tritt auf die Notbremse war längst überfällig,“ so Hengstenberg.


Der jetzige Vertrauensentzug von SPD und Grünen gegenüber der Hauptgeschäftsführerin komme einer Entmachtung gleich, auf deren Basis eine Weiterbeschäftigung von Frau Greive wenig Sinn mache. Insofern wäre es besser für das Klinikum, wenn die Hauptgeschäftsführerin nunmehr entgültig ihr Scheitern eingestehen und von sich aus um die Entbindung von ihren Aufgaben bitten würde.


Dies würde den Weg für eine dauerhafte Sanierung des größten kommunalen Krankenhauses Nordrhein-Westfalens frei machen. Mittelfristig würde nach Meinung der CDU-Fraktion sowieso feststehen, dass das Dortmunder Klinikum zumindest teilprivatisiert wird und ein erfahrener privater Krankenhausbetreiber mit ins Boot genommen wird.
“Das weiß die CDU, das weiß die FDP, dass weiß eigentlich auch die SPD. Spätestens nach der Kommunalwahl im Juni 2009 wird sich diese Gewissheit auch in die Tat umsetzen lassen,“ ist sich Hengstenberg sicher.


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