Knud Follert: „Bürgerfeindliche Planung sofort stoppen“


  Die CDU-Fraktion im Rat unterstützt die
  große Mehrheit der Anwohner im Umfeld der
  Universität in ihrem Wunsch, auf den
  Ausbau des Straßenzuges Vogelpothsweg/
  Gardenkamp zu verzichten.
  Die Bürgerversammlung am 10.09.2008
  habe deutlich gezeigt, dass der Umbau des
„Feldwegs“ in eine Hauptverkehrsstraße das völlig
falsche Konzept sei, um die Verkehrsprobleme im Uni-
Umland zu lösen.



Knud Follert, planungspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, fordert daher, das Gebiet durch einen neues, unabhängiges Gutachten neu überplanen zu lassen. Nach wie vor höchste Priorität genießt dabei nach dem Willen der Christdemokraten der Weiterbau der Universitäts-Südtangente bis zur Straße „Am Beilstück“. Im ersten Schritt sollten die Ausbauplanungen zumindest solange ausgesetzt werden, bis der Anschluss der Universität an die B1 vollständig hergestellt ist, so Follert.


An die Adresse von SPD und Grünen gerichtet appelliert Follert, ihre Haltung hinsichtlich der mit erheblichen Mängeln belasteten Planung noch einmal dringend zu überdenken. „Es kann nicht angehen, dass sich SPD-Ratsvertreter Olaf Radtke hier für 5,5 Mio. Euro ein Denkmal bauen lässt, das keiner will und keinem nutzt“, so Follert. Dem ganzen die Krone aufsetzen würde der mit rot-grüner Mehrheit durchgesetzte Vorschlag, den ausgebauten Gardenkamp entgegen dem Vorschlag der Planungsverwaltung nicht an die Uni-Südtangente anzuschließen.


Als inakzeptabel empfindet die CDU-Fraktion die Drohungen der Stadtverwaltung, drei Anwohner des Gardenkamps notfalls enteignen zu wollen und ihnen im Falle einer Niederlage vor Gericht auch noch die hohen Prozesskosten aufzubürden. „Das rot-grüne Beharren darf nicht dazu führen, Bürgern ihr Eigentum wegzunehmen und sie auch noch zur Kasse zu bitten“, so Follert abschließend.


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