Sauer: „Klima im Theater ist kein Problem der Enge!“


  Die CDU-Fraktion hält weiterhin an der
  Forderung fest, ein Kinder- und
  Jugendkulturzentrum im Bereich des
  Dortmunder Theaters anzusiedeln. Die
  Aussagen der Opernintendantin Christine
  Mielitz, dass im Theater ein schlechtes
  Betriebsklima auf Grund der räumlichen Enge besteht, möchte die CDU so allerdings nicht gelten lassen.



„Wir sehen das Hauptproblem des schlechten Klimas bei den Angestellten im Dortmunder Theater nicht bei der räumlichen Enge der Werkstätten und Lagerräume – diese hat schon immer bestanden – sondern vielmehr bei den Schwierigkeiten in der Personalführung“, erklärt Manfred Sauer, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.
„Es ist richtig, dass das Theater unter Platzmangel für Bühnenbilder und vernünftig ausgestattete Werkstätten leidet. Wir wollen deshalb schon lange die große Lösung am Theater. Das Kinder- und Jungendkulturzentrum muss in unmittelbarer räumlicher Nähe zu Oper und Theater errichtet werden. In diesem Zusammenhang sind dann auch die Werkstätten und Lagerräume des Theaters zu erweitern“, so Sauer.


Die CDU-Fraktion sieht den Handlungsbedarf und die damit verbundene Problematik am Theater, möchte aber keine Schnellschüsse und Stückwerk. Vielmehr müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, dass Gelder zusammenkommen und mit einem zügigen Ausbau des Kulturzentrums begonnen werden kann, so Sauer.


„Die CDU-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass trotz der schiefen Haushaltslage in Dortmund ab 2010 Gelder für den Bau des Kinder –und Jugendkulturzentrums und der damit verbundenen Erweiterungen am Dortmunder Theater bereit gestellt werden. Dazu müssen wir zeitnah einen europaweiten Architektenwettbewerb ausschreiben, der auch das Kinder- und Jugendtheater integriert. Nur so können wir die inneren Wegebeziehungen und die Hauslogistik am Theater langfristig verbessern. Dortmund braucht ein attraktives, zukunftsfähiges Theater mit allen Sparten. Lieber eine mittelfristige große Lösung, als ein kurzfristiges Stückwerk“, meint Manfred Sauer abschließend


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