Das Personal bei FABIDO kommt nicht
 zur Ruhe. Wieder ist die Rede von
 Mitarbeitern, die den Anforderungen in den
 Kindertageseinrichtungen nicht mehr
 nachkommen können, weil sich der
 Arbeitsaufwand nicht mit dem Personal vor
 Ort bewältigen lässt.
Die CDU sieht in dieser endlosen Misere bei FABIDO
ein anhaltendes Problem in der Personalpolitik, die
überfordert scheinen. Mitarbeiter werden nicht ernst
genommen, statt dessen werden Ängste und Unruhe
gestreut.

Frank Hengstenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion, will endlich Lösungen, statt ständiger Verbreitung von Angst und Missmut unter den Mitarbeitern:
„Irgendwo scheint doch in der Personalpolitik bei FABIDO der Wurm zu stecken. Entweder ist man dort nicht in der Lage oder will es nicht, dass eine vernünftige Personalpolitik angestrebt wird. Wenn Mitarbeiter öffentlich machen, dass der Druck und die Last in den Tageseinrichtungen zu groß wird und mit dem Personal vor Ort nicht zu bewältigen ist, dann ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Warum seitens der FABIDO-Leitung nicht gehandelt wird, ist mir ein Rätsel. Andererseits deckt sich genau diese Personalpolitik mit dem Bild, dass man seit geraumer Zeit von der Personalführung der Stadt hat, nämlich dass diese einfach damit überfordert ist.“


Hengstenberg ist besonders wütend darüber, dass erst in der letzten Ratssitzung das Thema auf der Tagesordnung stand – in Form einer u. a. von Rot/Grün eingebrachten Resolution – in der auch bessere Voraussetzungen für Personal in Kindertagesstätten gefordert wurde.


Hengstenberg weiter:
„Schon mit der Resolution hat man versucht, die Unfähigkeit der eigenen Verwaltung in Sachen Personalpolitik auf die Landesregierung zu schieben. Will uns denn die Verwaltung allen Ernstes erzählen, dass andere dafür verantwortlich sind, dass die eigenen Mitarbeiter Zukunftsängste haben und völlig überfordert sind, weil zu wenig Personal vor Ort ist? Dass die Anforderungen in den Einrichtungen gestiegen sind, liegt auf der Hand. Nicht nur die Betreuung von Kindern, sondern auch Gespräche mit Eltern, Sprachförderung und administrative Abläufe müssen bewältigt werden. Schon in der Ratssitzung haben wir deutlich gemacht, dass das Land mehr Geld, als im Vorjahr, für Kinderbetreuung überwiesen hat. Wo dies geblieben ist, ich weiß es nicht. Aber auch Personal- und Finanzmanagement will gelernt sein, nur war das wohl nicht Voraussetzung, um entsprechende Stellen bei der Stadt zu besetzen.“


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