Die Forderung der AFA, FABIDO
 wieder ins Jugendamt zurück zu
 führen, kann die CDU nur unter-
 stützen. Frank Hengstenberg,
 Vorsitzender der CDU-Fraktion,
 sieht nicht nur die andauernden
 Probleme rund um das Thema Personal
bei FABIDO als einen Problemschwerpunkt an, auch die negativen Zahlen würden eine eindeutige Sprache sprechen.



Frank Hengstenberg sieht in einer Rückführung FABIDO’s in den Mutterbetrieb Jugendamt eine sinnvolle Maßnahme, die es anzustreben gilt:
„Mit Beginn der Einrichtung des Eigenbetriebes FABIDO Anfang 2006 zeichnete sich diese Einrichtung eher durch eine schlechte Personalpolitik und durch die Fortschreibung negativer Zahlen aus, als durch ein fortschrittliches Unternehmen, an dem es festzuhalten gilt. Derjenige, der am Ende das versalzene Süppchen auslöffeln soll, ist dann doch wieder die Stadt, die die aufgelaufenen Schulden übernehmen muss. Diese Situation gleicht einem risikolosem Pokerspiel, in dem man einfach nicht verlieren kann, da einem bei Gefahr in Verzug ein Gewährsmann zur Seite steht.“


Hengstenberg sieht in der Ausgliederung von Arbeitsabläufen in einen Eigenbetrieb eine oft allzu schnell getroffene Maßnahme, die am Ende mehr Kosten als Freude beschert.


Hengstenberg weiter:
„Die Immobilienwirtschaft und das Dortmunder Systemhaus haben gezeigt, dass eine Ausgliederung in einen Eigenbetrieb oft mehr Kosten verursacht, als das Produktivität erzielt wird. Die Neuschaffung von Stellen wie Betriebsleitung und die Schaffung von Arbeitsbereichen wie Personal- und Qualitätsmanagement, die im eigentlichen Dezernat bereits abgedeckt sind, verursachen ein enormes Mehr an Kosten, welches in Zeiten leerer Haushaltskassen mehr als überflüssig ist. Darüber hinaus könnten bei Einsparungen von diesem Mehr an Personalkosten schon einige Erzieherinnen mehr eingestellt werden. Das Jugendamt hatte bis zur Ausgliederung gezeigt, dass es auch alleine mit dem Arbeitsaufkommen rund um die Kindertageseinrichtungen fertig wird. FABIDO zeigt uns allerdings jetzt, dass es weder mit dem Personal, noch mit den Finanzen umgehen kann. Privatunternehmen würden bei Vorlage einer solchen Bilanz, wie FABIDO sie vorweist, Insolvenz anmelden müssen. Aber glücklicherweise gibt es bei der Stadt Dortmund einen Goldesel, der den aufgehäuften Schuldenberg bei FABIDO gerne übernimmt. Und obendrein hat dieser Esel auch noch Scheuklappen auf, weil er auf das Personaldebakel in keiner Weise reagiert.“


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