Matthias Ulrich: „Ruhrgebietsstädte profitieren in besonderem Maße“

 Frohe Botschaft für die
 strukturschwächeren Großstädte des
 Ruhrgebiets: das Land Nordrhein-Westfalen
 verdreifacht die Fördermittel für die
 Regionale Wirtschaftsförderung in den
 Fördergebieten der Bund-Länder-
 Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der
regionalen Wirtschaftsstruktur“(GA). Insgesamt
stehen im Jahr 2009 fast 154 Mio. Euro zur
Verfügung, im Jahr 2008 waren es „nur“ 55 Mio. Euro
gewesen.



Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Matthias Ulrich sieht sich bestätigt, dass die CDU-geführte Landesregierung insbesondere auch die ehemaligen Montanstädte des Ruhrgebiets beim Strukturwandel unterstützen will. „Die gebetsmühlenartig wiederholten Behauptungen der Dortmunder SPD, das Land würde Dortmund zugunsten des eher ländlich und CDU-geprägten Münster- und Sauerlandes im Regen stehen lassen, hat sich erneut als unwahr erwiesen. Richtig ist vielmehr, dass insbesondere die Städte Dortmund, Bochum, Bottrop, Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm und Herne vom Förderprogramm des Landes profitieren werden“, so CDU-Sprecher Ulrich.


Die Fördermittel setzen sich zusammen aus zusätzlich 30 Millionen der Bundesregierung sowie der Aufstockung durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen und der Rückzahlungen von Nokia in 2009 im Zusammenhang mit der Schließung des Bochumer Werkes.


Das Förderprogramm soll Anreize für Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft – vor allem im Bereich des Mittelstandes –  schaffen. Neue Entwicklungsprozesse in Unternehmen sollen unterstützt werden. Auch die Mittel für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Betrieben werden verstärkt.


Von Dortmunds Wirtschaftsförderer Udo Mager erwartet CDU-Ratsherr Ulrich, dass er möglichst schnell Vorschläge unterbreitet, welche Projekte und Unternehmen in Dortmund Fördermittel beantragen können. „Auch wenn die Stadt Dortmund nicht unmittelbar selbst in den Fördertopf greifen kann, so ist Mager und seine Mannschaft gefordert, Ideen zu entwickeln, um Fördermittel nach Dortmund zu lotsen und damit bestehende Arbeitsplätze zu sichern und dringend notwenige neue zu schaffen“, so Ulrich abschließend.


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