Frank Hengstenberg: „Völlig undemokratisch“


 Der CDU-Fraktionsvorsitzende
 Frank Hengstenberg zeigt sich
 erschrocken über das mangelnde
 Demokratieverständnis der SPD-
 Bezirksbürgermeister. Er reagiert
 damit auf die Ankündigung der Genossen,
 dem gemeinsamen OB-Kandidaten von CDU
und FDP Joachim Pohlmann
Informationsgespräche über die Probleme der
12 Dortmunder Stadtbezirke zu verweigern.



Es ginge Pohlmann in keiner Weise darum, Nachhilfe in Kommunalpolitik zu kommen, weiß Hengstenberg. Vielmehr sollen die Kontaktgespräche mit den Bezirksbürgermeistern und stellv. Bezirksbürgermeistern dazu dienen, den möglichen neuen Oberbürgermeister der Stadt auch persönlich kennenzulernen.


Im übrigen würden sich SPD-Bezirksfürsten viel zu wichtig nehmen, da Pohlmann seine Gesprächstour nicht ausschließlich mit dem SPD-Bezirksbürgermeister, sondern gemeinsam mit seinem Stellvertreter aus der CDU führen wollte. „Gelebte Demokratie beweist da der Aplerbecker Bezirksbürgermeister Sascha Mader, der selbstverständlich auch die OB-Kandidaten von SPD und Grüne zu Gesprächen empfangen wird“, so Hengstenberg.


Ein Seitenhieb allerdings kann sich der CDU-Fraktionsvorsitzende in Richtung OB-Kandidaten Sierau nicht verkneifen: wenn die SPD-Bezirksbürgermeister glauben würden, die von Sierau verfassten 12 „Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepte“ böten Gelegenheit, sich über die wahren Probleme im Stadtbezirk zu informieren, so beweise dies lediglich Nibelungentreue gegenüber ihrem Möchtegern-OB. „Die INSEKTs sind chice Hochglanzbroschüren, nichts weiter. Wo den Menschen der Schuh drückt, steht da ganz bestimmt nicht drin“, weiß Planungsausschuss-Vorsitzender Hengstenberg aus eigener Lektüre.


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