Frank Hengstenberg: „Geld in Zukunftssicherung des Klinikums stecken“

 Der CDU-Fraktionsvorsitzende
 Frank Hengstenberg lehnt den Bau
 eines Betriebskindergartens für das
 Klinikum aus Mitteln des
 Konjunkturpaketes kategorisch ab.
 Zur Zukunftssicherung des Klinikums fordert
 die CDU stattdessen, die angedachten 10 Mio.
Euro ausschließlich für absolut notwendige
Bauprojekte zu verwenden.



Hengstenberg erinnert daran, dass die Gutachter von PwC den Sanierungsstau am größten Dortmunder Krankenhaus auf 300 Mio. Euro beziffert haben. „Und Frau Greive fällt nicht schlaueres ein, als einen Kindergarten zu bauen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende.


Nicht gelten lassen will Hengstenberg die Argumentation des Klinikums, das Geld könnte nur für zusätzliche Infrastrukturprojekte eingesetzt werden und damit nicht für den zentralen OP-Trakt. Die CDU-Fraktion weist darauf hin, dass das Klinikum noch viele andere „Baustellen“ aufweist, in denen die angedachten 10 Mio. Euro dringender und sinnvoller investiert werden müssten. Hengstenberg nennt als Beispiele die Kinderklinik oder auch die Frauenklinik.


Vor diesem Hintergrund sei der Vorschlag eines Betriebskindergartens nicht nur überflüssig, sondern verantwortungslos gegenüber den fast 4000 Mitarbeitern. „Ziel aller Investitionen muss es sein, die qualifizierten Arbeitsplätze am Klinikum zu erhalten und die Beurhausstraße als Haus der Maximalversorgung weiter auszubauen. Ein Betriebskindergarten ist dazu überflüssig wie ein Kropf, zumal in 50 Meter Luftlinie ein Kindergarten vorhanden ist,“ so Hengstenberg.


Schon jetzt richtet die CDU-Fraktion ihren Appell an die anderen Fraktionen im Rat, im Falle einer Beschlussfassung über das Konjunkturpaket das Geld nicht für überflüssige Projekt wie einen Betriebskindergarten zu „verbrennen“. „Selbst SPD und Grüne, bisher treue Gefolgsleute der glück- und ideenlosen Frau Greive, dürften diesem Wahnsinn nicht folgen, wenn sie noch einigermaßen gesund sind“, so Hengstenberg.


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