Ulrich Monegel: „Neuer OB muss entscheiden“

 Die von der CDU-Fraktion
 erhobene Forderung in der
 kommenden Ratsperiode wieder ein
 eigenes Personaldezernat
 einzurichten, hat sich mittlerweile
 allgemein durchgesetzt. Angesichts des hoch
 verschuldeten Stadthaushaltes hätte
Kämmerin Dr. Christiane Uthemann genug
damit zu tun, die Finanzen in Ordnung zu
bringen.



Ulrich Monegel, personalpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, macht vor diesem Hinter-grund den Vorschlag, gegenwärtig auf die sofortige Wiederbesetzung der Stelle des ausscheidenden Personalamtsleiters zu verzichten. Stattdessen solle die Kommunalwahl abgewartet werden, damit der neue Oberbürgermeister und der dann zu bestellende Personaldezernent  sich mit einer kompetenten Person ihres Vertrauens für eine der wichtigsten strategischen Positionen innerhalb der Stadtverwaltung umgeben können. Bis dahin spreche nichts dagegen, das Amt in kommissarischer Leitung des derzeitigen stellv. Amtsleiters zu führen.


Dass darüber spekuliert werde, ob bei dem anstehenden Personalauswahlverfahren nunmehr der bevorzugte Kandidat des scheidenden OB oder aber ein Vertrauter des OB-Kandidaten Sierau zum Zuge käme, sei unglücklich.


Monegel weiter: „ Die Besetzung dieser für die Organisationskultur wichtigen Schlüsselrolle darf nicht belastet werden durch interne Machtkämpfe oder Machtdemonstrationen des amtierenden OB“.


Nach den jüngsten Erfahrungen sei es konsequent, das Besetzungsverfahren anzuhalten, die Personalverwaltung nach der Kommunalwahl in Ruhe und mit Sorgfalt neu zu ordnen und mit dem Personaldezernenten einen Personalamtsleiter auszuwählen, der das absolute Vertrauen von Mitarbeitern und neuer Verwaltungsspitze genießt. Dieser müsse glaubhaft für einen Neuanfang stehen und ebenso Akzeptanz finden als vertrauenswürdiger Gesprächspartner der Belegschaftsvertretung. Qualifikation, Persönlichkeit und fachliche Eignung, nicht die Zugehörigkeit zu Seilschaften müsse die ausschlaggebende Rolle spielen.


Monegel: „Es ist im Grundsatz gut und zu begrüßen, dass mit nunmehr bereits vier Bewerbern offenbar ein offener Wettbewerb  um diese wichtige Leitungsfunktion stattfindet. Der amtierende OB hat nach den Fehlentwicklungen der letzten Zeit personalpolitisch allerdings etwas gut-zumachen. Er könnte jetzt ein Zeichen setzen. Der stellv. Amtsleiter hat eine Bewährungschance in kommissarischer Funktion verdient. Neue Verwaltungsspitze, Personaldezernent und neuer Amtsleiter haben nach der Wahl die Aufgabe, im Dienste der Dortmunder Bürger die Verwaltung zu einem sicheren, leistungsfähigen, modernen und attraktiven Arbeitgeber zu entwickeln.“


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