Frank Hengstenberg: „Kulturverein geht, Parallelgesellschaft bleibt“


  Die CDU-Fraktion bleibt bei ihrem
  „Nein“ zum Bauprojekt Grimmelsiepen auch
  unter den geänderten Vorzeichen. Dies gibt
  der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion und
  Hörder Ratsherr Frank Hengstenberg
  bekannt, nachdem nunmehr nicht der
  türkisch-islamische Kulturverein, sondern das Sondervermögen der Stadt Dortmund die Grundstücke vermarkten wird.



“Für uns gibt es keinen neuen Sachverhalt. Das Vorhaben am Grimmelsiepen ist und bleibt integrationsfeindlich und leistet Vorschub für die Errichtung einer Parallelgesellschaft“, so Hengstenberg.


Die CDU-Fraktion hatte bereits im Jahr 2003 gefordert, dass die seit den 90iger Jahren brachliegende Fläche an den Bergkamener  Investor „BETA Eigenheim GmbH“ veräußert wird und die Stadt somit einen Grundstückskaufpreis von brutto 3,5 Mio, Euro hätte erzielen können.


Die BETA Eigenheim GmbH habe sich für die Stadt Dortmund als äußerst verlässlicher Partner erwiesen und träte bereits in Huckarde an der Winkelstraße, in Berghofen am Appolloweg und in Mengede im Erdbeerfeld als Bauherr für attraktiven und günstigen Wohnraum auf. 


Hengstenberg betont, dass die Liegenschaftsverwaltung bereits in ihrer Vorlage aus dem Jahr 2003 auf mögliche Risiken hinsichtlich der finanziellen Verlässlichkeit des türkisch-islamischen Kulturvereins hingewiesen habe. Die Konsequenzen aus dem finanziellen Desaster müssten nunmehr auch die politisch Verantwortlichen von SPD und Grünen übernehmen. „Hier wurde unter dem Deckmäntelchen der Integration mutwillig Geld verbrannt,“ so der CDU-Fraktionsvorsitzende.


Als geradezu abenteuerlich bezeichnet die CDU die jetzige Argumentation, die Vermarktung der Eigenheimgrundstücke durch die Stadt hätte den Vorteil, „eine von allen Seiten gewünschte ethnische Durchmischung des Baugebietes“ zu erreichen. „Solange der Kulturverein an seinem Vorhaben festhalten will, ein Gemeindezentrum mit Moschee und Minarett zu errichten, solange wird es ein Miteinander unterschiedlichster Kulturen am Grimmelsiepen nicht geben“, ist sich Hengstenberg sicher.


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