CDU: „So wird dem Ehrenamt gedankt!“


  Obwohl der Antrag der CDU-Fraktion im
  Ausschuss für Soziales, Gesundheit und
  Familie vom 04. März 2008, eine
  Ehrenamtskarte einzuführen, einstimmig
  von allen Fraktionen beschlossen worden ist,
  blieb die Verwaltung mit ihrem
  verantwortlichen Dezernenten Wilhelm Steitz bisher untätig.



Die CDU wollte, dass sich die Stadt Dortmund an einem landesweiten Projekt zur Einführung einer Ehrenamtskarte als „Pilotkommune“ beteiligt. Nach Meinung des Dezernenten Wilhelm Steitz ist eine Ehrenamtskarte, die den Inhabern vor allem einen ermäßigten Einritt in städtischen Einrichtungen ermöglichen soll, nicht das richtige Instrument, um den ehrenamtlich Tätigen Anerkennung zu zeigen.


Barbara Menzebach, CDU-Mitglied im Sozialausschuss:
„Die ablehnende Haltung des Dezernenten Wilhelm Steitz zeigt uns, wie in der Stadt Dortmund mit den vielen ehrenamtlich-tätigen Menschen umgegangen wird.
Obwohl sich alle Mitglieder im Ausschuss einig waren, eine Ehrenamtskarte einzuführen, ist von Seiten der Verwaltung nichts geschehen.
Dabei hat das Land NRW ein Pilotprojekt zur Einführung der Ehrenamtskarte ins Leben gerufen und den interessierten Kommunen sogar Hilfestellungen zur Einführung der Karte angeboten. Aber bisher ist der Ausschuss noch nicht einmal darüber informiert worden, warum es für die Stadt Dortmund unmöglich erscheint, eine Ehrenamtskarte einzuführen.“


Die CDU-Fraktion wird daher per Antrag die Verwaltung mit ihrem verantwortlichen Dezernenten Steitz eindringlich auffordern, den Beschluss aus dem letzten Jahr endlich umzusetzen. Außerdem wird die Verwaltung aufgefordert, der Politik zu erklären, mit welchem finanziellen Aufwand die Karteneinführung verbunden ist und welche Ressourcen in der Stadtverwaltung benötigt werden.


„Die Fülle der gesellschaftlichen Aufgaben ist durch staatliche Stellen allein nicht zu bewältigen. Darum hat das Ehrenamt eine lange Tradition, ob bei der freiwilligen Feuerwehr, in der Vereinsarbeit, bei der Betreuung junger, älterer und pflegebedürftigen Menschen.
Wer sich hier einbringt, der verdient eine hohe Wertschätzung.
Die Ehrenamtskarte ist ein zeitgemäßes Mittel „Danke“ zu sagen, weil sie neben ideellen Werten auch einen praktischen Nutzen hat: sie ermöglicht ihrem Inhaber z.B. einen vergünstigten Eintrittspreis bei öffentlichen Einrichtungen.
So können wir den Menschen, die ein Ehrenamt haben, mit mehr als bloßen Worten danken für die Zeit, Kraft und Menschlichkeit, die sie dem Gemeinwohl in vielfältiger Weise widmen“, so die CDU-Ratsfrau Barbara Menzebach.


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