Walter Knieling: “Fachlehrer-Markt ist leergefegt“

 Der von den SPD-
 Landtagsabgeordneten angesprochene
 Unterrichtsausfall an Dortmunder
 Schulen ist für die CDU ein Thema,
 dass die SPD in ihrer langjährigen
 Regierungszeit weder angesprochen
 noch gelöst hat. Die Problematik einfach auf
den Nenner „Unbesetzte Lehrerstellen“ zu
reduzieren, ist für die CDU zu einfach, liegt
das eigentliche Problem doch darin, dass der
Markt für Fachlehrer komplett abgegrast ist.



Dazu Walter Knieling, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:
„Seit 2004 die neue Landesregierung in NRW gewählt wurde, hat diese gerade im Bereich Schule mehr Gelder, als je zuvor, investiert. Schon damals bei der Regierungsübernahme herrschte ein ausgeprägter Lehrermangel in NRW. In Dortmund wurden in den letzen drei Jahren knapp 600 neue Lehrer eingestellt. Und das, obwohl die Schülerzahlen rückgängig sind. Die SPD-Landtagsabgeordneten wollen jetzt das Thema Unterrichtsausfall dazu nutzen, um auf ihrer Wahlkampftournee Stimmen zu sammeln. Nur tun sie dies leider mit dem falschen Thema. Denn gerade der Bereich Schule wird von der NRW-Landesregierung im überaus großem Maße vorangetrieben.“


Dass in Dortmund an einigen Schulen ein Unterrichtsausfall beklagt wird, bedauert auch Knieling, und kann die dadurch entstehenden Probleme für Lehrerschaft und Schüler verstehen.


„Natürlich sind Unterrichtsausfälle an Schulen ein großes Problem für alle Beteiligten“, so Knieling weiter. „Dennoch muss gesagt werden, dass das Problem sich insbesondere auf die Fächer Latein, Sport, Musik, Physik und Chemie konzentriert. Und das, weil einfach für diese Fächer keine geeigneten Lehrkräfte zu finden sind, die in diesem Bereich eine Ausbildung haben. Und selbst hier versucht die Landesregierung – wie Staatssekretär Wienands noch kürzlich bei einer CDU-Veranstaltung im Rathaus bestätigte – Quereinsteiger zu finden, die mit einer Zusatzqualifikation diese Fächer unterrichten können. In Richtung Bollermann, Kieninger und Krauskopf möchte ich nur sagen: anstatt 38 Anfragen zu stellen und auf die Antworten zu warten, könnte man ja durchaus auch eigene Lösungsvorschläge erarbeiten, wenn einem das Thema so sehr am Herzen liegt. Zum Thema Hauptschule kann ich nur sagen, dass ich froh bin, dass wir eine Landesregierung haben, die an dieser Schulform festhält und entsprechend stärkt.“


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